Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht.
Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm… đ
Aber wir haben nun eine gute Auswahl aus diesen Fotos getroffen. Es sind „nur noch“ 435 Land- und 60 Tauchfotos.
Wir haben die Fotos thematisch in 5 Alben gegliedert. Bitte klicke auf eines dieser Alben. Wenn die Seite aufgeht, kannst du unten auf Slideshow oder andere Darstellungsformen klicken.
Auf der Durchreise haben wir laufend einige Sachen aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind, die hier anders sind als bei uns. Wir erheben keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit.
Fahren auf der linken Strassenseite. Kreis auch.
Blinker und Scheibenwischer vertauscht
Beim Ăber-die-Strasse-gehen sollte man zuerst rechts anstelle von links gucken.
Beim Rolltreppenfahren steht man links (und geht rechts)
Sonne geht auch im Osten auf, aber dreht ĂŒber Norden nach Westen (logisch)
Der Mond nimmt auf der falschen Seite zu.
Man muss den TĂŒrknauf zudrehen, damit die TĂŒre aufgeht
DrehtĂŒren drehen umgekehrt
Da wo bei uns eine Achtung Reh-Tafel steht, gibt es hier ein Kangaruh – aber bei beiden sieht man nichts.
Je grösser die MĂŒnze, desto kleiner der Wert (zumindest bei 0.5$, 1$ und 2$).
Man sagt, dass das Wasser beim Ablaufen anders dreht.
Meine Musik verwalte ich schon seit meinem Umstieg auf Apple mit iTunes. Das war damals das beste Programm und ist es noch weiterhin. Die perfekte Integration mit Metadaten und die Selbstorganisation der Titel auf Filebasis ist einfach schön. Nicht irgendwelche blöden Verzeichnisse mit undefinierbaren MP3-Dateien, sondern schön sortiert nach <Interpret>/<Album>/<Titel>.
Damals hatte ich noch keine Musikdateien und importierte meine CDs direkt in iTunes. Metadaten gepflegt hab ich schon damals. SpÀter kamen noch Coverbilder dazu. Folgende Metadaten sind sinnvoll zu pflegen:
Interpret (gegebenenfalls Album-Interpret)
Album
Titelname
Genre
Erscheinungsjahr
Titel-Nummer (+Total Titel)
CD-Nummer (+Total CD)
Coverbild
Wie man sieht, kann man da einiges pflegen. Wer es schön haben will, macht das, wer es nur als Zwischenspeicher seiner momentan gehörten Titel nutzt, braucht das nicht.
Da meine Musik-Library schon so gut wie richtig geordnet war, hab ich mich nun meinen HörbĂŒchern gewidmet. Die hatte ich bisher als MP3 mit dem Genre „Audiobooks“ gespeichert. iTunes kennt aber ein eigenes Kapitel zur Organisation. Doch so einfach kann man da MP3 nicht hinzufĂŒgen. Die akzeptiert iTunes nicht. So konvertierte ich alle HörbĂŒcher zu AAC (M4A) und lud sie mit einem Zusatzprogramm als M4B (Bookmarkable) wieder ins iTunes hinein.
Dabei fĂŒgte ich alle einzelnen Files eines Hörbuchs zu einem Ganzen zusammen. Die einzelnen Kapitel kann der iPod dennoch anzeigen, aber somit gibt es etwas Platz in einer Liste.
Bei den Metadaten gibt es nicht viel Neues. Der Autor ist der Interpret. Der Sprecher kann als Album-Interpret gespeichert werden. Titel-Nummer und CD-Nummer kann man getrost weglassen.
Neu hab ich das Genre „Audiobook“ gelöscht und dafĂŒr Thriller, Krimi, Fantasy und so gewĂ€hlt. Somit kann ich je nach Lust und Laune ein Hörbuch besser finden.
Die Quellmedien – sprich die CDs – sind nun in einer Kiste im Keller. Die brauch ich nicht mehr. Ich halte nichts von Regalen, die man zur Schau stellt.
Ich bin momentan in einer intensiven Phase. Ich bereite mich auf Bewerbungen vor und lerne bei jedem Versand dazu. Den Lebenslauf hab ich einigermassen hingekriegt, aber da werde ich noch weiter daran arbeiten. Was das fĂŒr ein Zeitaufwand ist, so einen Lebenslauf schön und vollstĂ€ndig zu schreiben. Zudem muss ich einige Titel aus der Schweiz noch ins Deutsche ĂŒbersetzen und schreiben, was ich da eigentlich gelernt habe.
Ein weiteres Thema sind Arbeitszeugnisse und Diplome. Bisher habe ich nur meine beiden letzten Zeugnisse gescannt und jeweils verschickt. Das gab dann so Mails von 2 – 3 MB. Viel zu viel hat mir ein Personaldienstleister gesagt. 1 MB ist das Mass aller Dinge und darin sind Anschreiben, Lebenslauf, sĂ€mtliche Zeugnisse und Diplome eingerechnet. Wie kriegt man das hin? Da darf jedes Dokument ja nur 100 kb sein?
Ich fing an zu experimentieren. Rohscan mit 300 dpi im TIFF-Format (=25 MB). Farben runter rechnen, DPI verkleinern, QualitÀt vermindern. Unter 250 kb kam ich nicht. Ich vermutete, dass da mein Mac noch ein paar Metadaten abspeichert. Vielleicht noch eine Mini-Vorschau oder so. Wer weiss.
Auch im Internet hielt ich Ausschau nach Tips & Tricks. Eine gute Anleitung erklÀrt, wie man genau vorgehen muss, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.
Nach endlosen Testreihen und Versuchen hier die goldene Lösung:
Rohscan mit 300 dpi im Tiff-Format einscannen
Scanartefakte an den RÀndern löschen
Hintergrundfarbe eliminieren
Die Seite horizontal ausrichten
Auto-Tonwertkorrektur
Den Textbereich markieren und nachschwĂ€rzen (GraphicConverter: Effekte – Schwarz&Weiss – Schwellwert. Ein Wert von 128 bringt gute Ergebnisse).
Wenn das Ergebnis zufriedenstellend aussieht, abspeichern.
ZusÀtzlich als PDF in bester QualitÀt abspeichern. Dies ist dann die Druckversion.
FĂŒr eine konventionelle Bewerbung per Post können die ganzen PDFs gleich ausgedruckt werden.
FĂŒr eine E-Mailbewerbung ist ein kompletter Satz zusammenzustellen. D. h.
Anschreiben
Titelseite
Lebenslauf
Arbeitszeugnisse
Diplome
in ein PDF zusammenpacken. Auf dem Mac die Dokumente in der Vorschau einfach zusammenfĂŒhren.
Nun kommt der Part, der etwas schwieriger ist. Dieses File ist jetzt vielleicht 10+ MB gross. Das akzeptiert niemand als Attachment. FĂŒr die Bildschirmansicht braucht man keine 300 dpi. Da reichen 96 dpi vollkommen.
Mit PDF Shrink hab ich ein Tool gefunden, der alles in einem Arbeitsschritt macht: Auflösung (dpi) verkleinern, QualitÀt herabsetzen, nicht benötigte Schriften entfernen, Ressourcen löschen und sonst noch so aufrÀumen. Meine Versuche mit pdfcompress, meinem bisherigen Tool, die Dateigrösse zu reduzieren, fruchtete nicht genug.
Nun sind es 13 Seiten mit 932 kb. Nicht schlecht.
Man kann den letzten Arbeitsschritt auch vorziehen und jedes Dokument bereits als E-Mail-Version vorbereiten.
Mittlerweile hab ich alles eingescannt, was mir in die Finger kam. Vom Schulzeugnis bis zum letzten Arbeitszeugnis. Wieder ein Teil „elektronisches AufrĂ€umen“ weniger đ
Melly schenkte mir zum Geburtstag einen Besuch in der Berliner Unterwelt. So fuhren wir quer durch die Stadt zum Ausgangspunkt.
Zuerst besuchten wir einen schon etwas Ă€lteren Bunker aus dem Jahre 1930, der ĂŒber der U-Bahn gebaut wurde. Ich war erstaunt, dass es in ganz Berlin nur 23 Bunker gibt mit einer GesamtkapazitĂ€t von 30’000 Personen und das bei einer Einwohnerzahl von 3.4 Millionen Einwohner. Zumindest wussten sie, dass die Schweiz eine KapazitĂ€t von 140% haben.
Diese 23 Bunker wollen Sie nun auch noch abschaffen. Wenn es mal Krieg geben sollte, erwarten Sie nicht, dass sie lange ĂŒberleben. Ein paar Atombomben und es ist ohnehin aus. Die Bunker sind darauf ausgelegt, 14 Tage darin zu ĂŒberleben. Das reicht, um via Verhandlungen eine Einigung zu erwirken.
Der Bunker war keine Schönheit. DĂŒnne WĂ€nde und TĂŒren, einige RĂ€ume, Luftfilter aber keine eigene Stromversorgung, kein eigenes Wasser. Tja, was soll man dazu sagen?
Spannender fand ich die Situation im Kalten Krieg, wo die Mauer noch stand. Die Mauer verlief entlang der Zonen, die mal zwischen den SiegermĂ€chten definiert wurden. So ist es passiert, dass Teile einer U-Bahn in den Osten fĂŒhrte und spĂ€ter wieder in den Westen zurĂŒckkehrte. Auf dieser Strecke durfte natĂŒrlich nicht angehalten werden. Die alten Haltestellen wurden am ehemaligen Eingang zubetoniert und mit WachhĂ€uschen ausgestattet, dass auch wirklich kein Zug anhielt. Der Streckenunterhalt war natĂŒrlich etwas schwierig, da sie nicht anhalten oder Personal abstellen durften.
Weiter wurden die Bahngleise mit Nagelbetten ausgekleidet und am Strom angeschlossen. Fiese Fluchtbehinderung.
Eine weitere populĂ€re Fluchtmöglichkeit war die Kanalisation. Dort wurden Eisenstangen einbetoniert, die mit einem Kabel durchzogen waren. Wenn diese Eisenstange gekappt wĂŒrde, hĂ€tte es in einem WachhĂ€uschen geklingelt, man hĂ€tte gemĂŒtlich den Kaffee ausgetrunken und hĂ€tte dann nachgeschaut. Diese Stangen behinderten natĂŒrlich den Abfluss und so musste man die regelmĂ€ssig reinigen.
Schon damals wurde mit Abwasser gehandelt. Abwasser floss in den alten Röhren in den Osten. Somit bekam der Osten Devisen. Dann kamen die Röhren wieder in den Westen und dann hÀtten sie wieder die Devisen verloren. Sie installierten dann Pumpwerke, die vor der Grenze das Abwasser woanders hin pumpten. Clever.
Es gab noch einige Sachen hier.
Dann besuchten wir noch eine neuere Anlage. Die Anlage wurde sozusagen in eine U-Bahn-Haltestelle eingebaut. Im Fall der FÀlle wÀren Wagen in die Haltestelle gefahren worden, beide Einfahrten dicht gemacht, die EingÀnge oben versiegelt und so hÀtte man einen Bunker gehabt. Unten wÀren hunderte Betten auf Gleisen und Perron gestellt worden. Oben gab es Schleusen mit AC-Duschen und UntersuchungsrÀume.
FĂŒr Leute, die dieses Abenteuer nicht ĂŒberlebten gab es SĂ€cke, worin man die UnglĂŒcklichen gepackt und in RĂ€ume deponiert hĂ€tten. Man musste sie nicht loswerden, denn innert 14 Tagen war das Spiel sowieso vorbei.
Tja, der Besuch war noch spannend, aber so einen Bunker-Kult wie wir ihn in der Schweiz haben, existiert hier nicht.
[Update: KĂŒrzlich hab ich auch das GelĂ€nde gefunden, wo der FĂŒhrerbunker stand]
Ich bin schon lange ein User von Typo3. Es ist wirklich ein tolles System und man kann so viele tolle Sachen machen. Mittlerweile fĂŒhle ich so eine gewisse MĂŒdigkeit mit dem System. In Australien hatte ich gar keine Lust, meine TagebucheintrĂ€ge da hinein zu basteln. Zumal zum Teil die Leitung wirklich lahm war und man so nicht arbeiten konnte.
Es hat gewisse Defizite, die mich schon lange gestört haben. U. a. erstellt tt_news, dass Blogmodul in Typo3 seltsame Links in die Welt, die sich dann auch dauern selbst aufrufen. Das ist nicht schön. Ausserdem warte ich schon lange Zeit auf ein Geolocation-Modul, dass einfach nicht kommen will.
FĂŒr meine beiden grösseren Reisen möchte ich die Route gerne visualisieren. Unter Typo3 gibt es da nichts schlaues.
Also fing ich an, den Markt zu erfassen und zu schauen, was es denn da fĂŒr mich gibt. WordPress hat ein Travelog-Modul, welches ich bei der Weltreise meiner Mutter einsetzte. Einfach zu bedienen und das Ergebnis war schon mal nicht schlecht. Drupal gibt es auch, doch das Geolocation-Modul ist noch nicht auf dem aktuellen Stand. Ausserdem ist das System wiederum so komplex wie Typo3. DafĂŒr kann man auch alles mögliche machen.
Was will ich denn? Mich prÀsentieren, Blogs schreiben, Reiseberichte mit Karte und Fotos publizieren. Alles ganz schön einfach und nett.
WordPress ist das Zielsystem. Vielleicht fehlt das eine oder andere, aber da kann ich nun auch mitprogrammieren. Unter Typo3 war mir das einfach zu kompliziert.
Ich hab nun den Inhalt von Typo3 nach WordPress ĂŒbertragen, einige Plugins und ein tolles Theme installiert. So richtig Mac-like. Programmiert und angepasst hab ich auch. Endlich sieht man bei meinen TagebucheintrĂ€ge die dazugehörige Karte. Schon schön. Eine Gallery bau ich wahrscheinlich nicht mehr. Dazu werde ich dann die kommende Gallery von Mac verwenden. Die ist wirklich berauschend und auch in der Performance besser als Flickr.
Bevor ich vor 5 Jahren auf den Mac wechselte, verwendete ich einen Psion fĂŒr mein tĂ€gliches Leben. Adressen, Agenda, Taskliste, aber auch Word, Excel waren vorhanden. Wozu braucht man noch einen Computer? Waren das noch Zeiten… Da sass ich noch nicht so viel vor dem Rechner.
Nun denn, auf diesem Psion lagen noch Daten seit dem 1997 rum. Soll man die einfach wegwerfen? Stimmt, fĂŒr die Gegenwart und die Zukunft haben die keine Bedeutung mehr. Aber ich kann das irgendwie doch nicht wegwerfen.
Mein Psion geht schon lange nicht mehr, aber ich habe sÀmtliche Dateien auf dem Mac in der Inbox gesichert. Und da liegen sie schon seit etlichen Jahren.
Nachdem ich ja jetzt einen Intel-Mac habe, lĂ€sst sich darauf auch Windows installieren. Das ist mir zwar zuwider, aber es lĂ€sst sich nicht umgehen. Es gibt einen Psion-Simulator fĂŒr die Entwicklung und der lĂ€uft halt nur unter Windows. Nach der Migration kann ich das ja wieder löschen.
Der Simulator lief erfreulich stabil. Auch meine Agenda-Files konnte er ohne weiteres lesen. Im Internet fand ich auch ein Konvertierungstool, so dass aus der Agenda ein vcal-File erstellen konnte. Dieses File las ich auf dem Mac in iCal ein und siehe da, sĂ€mtliche Termine von 1997 – 2003 waren vorhanden. Die Daten musste ich noch etwas ĂŒberarbeiten, aber im Moment hab ich ja noch etwas Zeit dazu.
Die Dokumente legte ich in meinen entsprechenden Ordnern ab.
Mit einer Fotokamera kann man ja nicht nur Fotos schiessen, sondern auch kleine Videoclips aufnehmen. Diese fĂŒhrten bisher eher ein Schattendasein. In Diashows kann man die nicht einbinden, da nur Fotos angezeigt werden können. Vielleicht gĂ€be es noch Programme dafĂŒr, aber dennoch sind Videoclips meistens nicht wirklich der Hit.
Mit dem Mac wird iMovie mitgeliefert. Eine Applikation, mit der man Àhnlich wie in iPhoto mit einfachen Mitteln Videoclips schneiden kann.
Die ersten Importversuche scheiterten, da iMovie nur Quicktime oder H.264-kodierte Filme verarbeiten kann. Die Videos von meiner Sony sind in einem komischen Format, wo die Tonspur in die Videospur gemuxt ist. Somit musste ich zuerst alle Videos nach H.264 konvertieren. Das dauerte seine Zeit.
Nachdem alle Videos, die ich aus iPhoto rausholte konvertiert waren, konnte ich sie Event fĂŒr Event in iMovie importieren. Dieser Prozess zog sich ewig in die LĂ€nge, da beim Import noch irgendwelche Dateien fĂŒr die einfachere Voransicht und zum Videoschneiden erstellt werden.
Das Ergebnis lÀsst sich Àhnlich wie in iPhoto begutachten. Alle Videos sind Events zugeordnet. Endlich sind die auch irgendwie organisiert.
Nun denn, mal testen, was man da schneiden kann und wie das geht. Ich war ĂŒberrascht, mit wie wenig Aufwand man einen Film schneiden kann. Ist doch viel schöner, wenn man langweilige Szenen rausschneidet und alles aneinanderhĂ€ngt. Ein Titel oder noch ein Bild hinzu, fertig.
Schon schön. Muss ich sagen. Mit was man alles seine Zeit vergeuden kann…
Dank dem neuen Mac ist es mir nun endlich möglich, eine neue Software zu testen – Aperture. Mein alter Mac war da einfach zu schwach.
Die Bilderverwaltung war fĂŒr mich teils ein erfolgreiches, teils auch ein leidiges aber auch interessantes Thema. Seitdem es Digitalkameras gibt, finden sich auf den Festplatten je lĂ€nger je mehr Fotos. So auch bei mir.
Vor 5 Jahren als ich mir die erste Digitalkamera kaufte, ĂŒberlegte ich mir intensiv, wie ich die Bilder am besten verwalte. Einige meiner Kollegen fĂŒhrten ihre Bibliothek im Internet und nutzen Verschlagwortungen und Beschreibungen, die in einer MySQL-Datenbank gespeichert wurden. Bildverwaltungsprogramme waren noch nicht gang und gĂ€be.
Eine Verzeichnisverwaltung nach Events kam fĂŒr mich auch nicht in Frage. Erwartete ich doch, dass ich auch Bilder von Freunden erhielt, denen ich aber das Copyright ĂŒberlassen wollte. Also musste ich eine Lösung finden, wie ich das ganze am besten organisieren konnte.
IPTC
Nach intensiver Internet-Suche fand ich einen Standard IPTC, der bei meinen Freunden noch gÀnzlich unbekannt war, aber genau das abdeckt, was ich brauchte. Mit dieser Technik, konnte man Metadaten (beschreibende Daten) in den Bildern speichern. Also keine externe Datenspeicherung, sondern der Datenspeicher ist das Bild selbst. Perfekt!
iView Multimedia
Mit iView Multimedia fand ich ein Programm, das fĂŒr mich damals nicht gerade gĂŒnstig war, aber genau das machte, was es versprach. Die zu verwaltenden Bilder speicherte ich Verzeichnissen nach dem Muster <Fotograf>/<Kamera> oder <Fotograf>/<Event>. FĂŒr mich machte die Trennung nach Kameras Sinn. Wann immer ich meine Kamera an den Compi anschloss, kopierte ich die neuen Bilder einfach in das Verzeichnis und fertig.
Der Rest erledigte ich mit iView. Neue Fotos suchen, Fotograf, Event, Ort, Personen, Fischnamen etc. vermerken und speichern. Diese Arbeit war immer relativ schnell erledigt und fĂŒr mich eine Befriedigung. Ich konnte sĂ€mtliche Bilder von verschiedenen Fotografen zu einem Event sehen, nur meine Bilder selektieren oder auch nur alle Hai-Fotos ansehen.
In der Bildbearbeitung war iView nicht so stark und verÀnderte das Bild, falls ich mal was machen wollte. Das passte mir nicht so.
iPhoto
iPhoto erfĂŒllte nie meine Anforderungen. Doch im Sommer 2007 kam eine neue Version raus, die einfach genial war. Alle Bilder werden in Events gegliedert und es ist einfach schön, ĂŒber diese Events zu gleiten und zu schauen, was man alles gemacht hatte. Bildbearbeitung war auch vorhanden, womit auch immer das Original geschĂŒtzt blieb. Zudem konnte man nicht so besondere Bilder verstecken, wenn man sie nicht löschen wollte. Wirklich praktisch.
Zu einem Bild konnte man einen Titel, eine Beschreibung und Keywords hinterlegen. Das war alles. Eigentlich hÀtte ich nicht zu wechseln brauchen, aber die Verlockung nach diesem einfachen Prinzip war zu gross.
Im WK hab ich dann die Migration von iView nach iPhoto vorgenommen. 10â000 Bilder ĂŒbertragen. Die Dateien zu kopieren dauerte eine Weile, aber die erste Einteilung in Events war praktisch in einer Viertelstunde gemacht. Unglaublich.
Meine bisherigen Metadaten wie Fische und Personen legte ich in Keywords ab. Fotografen und andere Metadaten als eigene Alben. Etwas unglĂŒcklich, aber was will man machen?
Aperture
Gerade ist auch eine neue Version von Aperture rausgekommen. Aperture ist die professionelle Bilderverwaltung von Apple, die neben einer guten Metadatenverwaltung mit EXIF und IPTC auch eine Bildbearbeitung und eine Plug-in-Schnittstelle fĂŒr Drittprogramme bietet.
Ich wollte diese Software testen und installierte sie. In einem Rutsch hab ich alle 15â000 Bilder von iPhoto ĂŒbernommen. Zuerst war ich doch etwas kritisch, ob dieses StĂŒck Software wirklich so gut war, wie immer berichtet und ob meine Anforderungen abgedeckt werden.
Jedes Event, dass ich in iPhoto hatte, wird hier als Projekt abgespeichert. Innerhalb eines Projekts kann ich beliebig viele Alben, intelligente Alben, Leuchttische, FotobĂŒcher, Website etc. ablegen. Zuerst war ich irritiert im MenĂŒbaum ĂŒber 200 Projekte vorzufinden. Diese musste ich zuerst ordnen. Ordner erstellen und Projekte verschieben. Nicht so Consumer-freundlich wie iPhoto, aber Aperture ist ja fĂŒr Professionelle und nicht fĂŒr Freaks.
In iPhoto gibt es die Event-Sicht und Alben, die man fĂŒhren kann, aber nicht muss. Damit ich kein Chaos bekam, hatte ich separate Events fĂŒr verschiedene Fotografen gefĂŒhrt. In Aperture verschob ich alle Bilder in das dazugehörige Projekt. Mithilfe von intelligenten Alben konnte ich Ordner fĂŒr jeden Fotografen erstellen. Das ist praktisch. Oder fĂŒr unseren Australienurlaub pro Tagebucheintrag ein Ordner machen. ZusĂ€tzlich noch Tauchfotos und Galleries.
Apropo Galleries: Meine Online-Fotos sind ja bei Flickr und bisher konnte ich keine Updates von Fotos hochladen. Das Prozedere war zu umstĂ€ndlich. Im Rahmen des FrĂŒhjahrsputz ĂŒbertrug ich die Flickr ID in die Metadaten in Aperture. War noch eine leidige Aufgabe, aber nicht zu vermeiden, ausser ich hĂ€tte auf Flickr verzichtet und z. B. nur auf .Mac Web Gallery gesetzt. Das funktioniert leider noch nicht so richtig mit Aperture.
Der absolute Hammer war ja die Bildbearbeitung. Einige wenige gute Regler und man kriegt fantastische Bilder daraus. Z. B. meine Tauchfotos von frĂŒher sind alle sehr grĂŒn- und blau-stichig. Aber dennoch irgendwie beeindruckend und schön gewesen. Aber mit diesen Möglichkeiten kommen plötzlich Details hervor, die man vorher gar nicht gesehen hat. Einfach unglaublich. Ich bin hin und weg von Aperture. Die Tauchfotos werden plötzlich so schön und scharf. Einfach Toll! Nur deswegen hat sich der Wechsel schon gelohnt.
Da ich nun eine neue Machine habe und wieder frisch angefangen habe, ergriff ich gleich die Gelegenheit und hab mein System aufgerÀumt. Nicht das es bisher so schlimm darum bestellt war. Ich hatte eigentlich eine ziemlich gute Ordnung und wusste genau, wo was lag.
Aber da liegen auch ein paar Sachen rum, die man ordnen muss, fĂŒr die man bisher keine Zeit hatte oder auch nicht wusste, wohin verstauen. Alles soll sein PlĂ€tzchen haben.
Lifehacker
Die wichtigsten Daten wie Adressbuch, Kalender, Mail und Webbrowser bestehen bereits und sind prima eingerichtet. Es braucht auf dem Mac auch keine Diskussion dazu, ob es geeignetere Programme gibt. Es sind fĂŒr mich die besten. Offene Standards und eine logische Struktur. Das begeisterte mich bereits am Anfang, wo ich auf die Plattform gewechselt bin.
Einziges Zusatztool zur Organisation meines persönlichen Lebens ist OmniFocus, das eine Taskliste nach dem GTD-System fĂŒhrt. Dazu vielleicht spĂ€ter mehr.
Verzeichnisstruktur
Im heutigen modernen Leben gibt es je lÀnger je mehr elektronische Erzeugnisse, die sich auf einer Festplatte ansammeln. Dazu gehören Dokumente, MP3, Bilder, Videos und viele andere Dokumente.
Meine Medien lege ich folgendermassen ab:
Bilder
Filme
Musik
Dokumente wie folgt:
Dokumente
Arbeit
Hobbies (jedes Hobby/Verein ein Verzeichnis)
Personen (Dokumente im Zusammenhang mit einer Person)
Privat (Korrespondenz, Kurse, etc.
BĂŒcher (elektronische BĂŒcher)
Websites (Meine Programmierwiese)
Schreibtisch/Desktop (das idealerweise immer leer ist)
Downloads (das auch geleert werden soll, ausser man will was aufheben, aber mittlerweile bekommt man ja alles nachtrÀglich auch im Internet)
Bisher hat noch alles sein Platz erhalten und es macht Spass, ein sauberes System zu pflegen.
Aug. 12 2008
Bilder von Australien
Liebe Freunde
Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht.
Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm… đ
Aber wir haben nun eine gute Auswahl aus diesen Fotos getroffen. Es sind „nur noch“ 435 Land- und 60 Tauchfotos.
Wir haben die Fotos thematisch in 5 Alben gegliedert. Bitte klicke auf eines dieser Alben. Wenn die Seite aufgeht, kannst du unten auf Slideshow oder andere Darstellungsformen klicken.
01 Melbourne, Great Ocean Road, Wilsons, Mt Kosciuszko
02 Canberra, Sydney, North Coast, Fraser Island, Brisbane
03 Outback
04 Cairns, Cape Tribulation
05 Tauchen Byron Bay, Great Barrier Reef
Als zentrale Anlaufstelle ĂŒber unsere Reise besuche http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/2008-australien/
Viel Spass beim Anschauen und herzliche GrĂŒsse
Ecki & Melly
By ecki • Australien 2008 0