Juni 19 2008
Elektronischer Frühjahrsputz: Psion-Daten migrieren
Bevor ich vor 5 Jahren auf den Mac wechselte, verwendete ich einen Psion für mein tägliches Leben. Adressen, Agenda, Taskliste, aber auch Word, Excel waren vorhanden. Wozu braucht man noch einen Computer? Waren das noch Zeiten… Da sass ich noch nicht so viel vor dem Rechner.
Nun denn, auf diesem Psion lagen noch Daten seit dem 1997 rum. Soll man die einfach wegwerfen? Stimmt, für die Gegenwart und die Zukunft haben die keine Bedeutung mehr. Aber ich kann das irgendwie doch nicht wegwerfen.
Mein Psion geht schon lange nicht mehr, aber ich habe sämtliche Dateien auf dem Mac in der Inbox gesichert. Und da liegen sie schon seit etlichen Jahren.
Nachdem ich ja jetzt einen Intel-Mac habe, lässt sich darauf auch Windows installieren. Das ist mir zwar zuwider, aber es lässt sich nicht umgehen. Es gibt einen Psion-Simulator für die Entwicklung und der läuft halt nur unter Windows. Nach der Migration kann ich das ja wieder löschen.
Der Simulator lief erfreulich stabil. Auch meine Agenda-Files konnte er ohne weiteres lesen. Im Internet fand ich auch ein Konvertierungstool, so dass aus der Agenda ein vcal-File erstellen konnte. Dieses File las ich auf dem Mac in iCal ein und siehe da, sämtliche Termine von 1997 – 2003 waren vorhanden. Die Daten musste ich noch etwas überarbeiten, aber im Moment hab ich ja noch etwas Zeit dazu.
Die Dokumente legte ich in meinen entsprechenden Ordnern ab.
Ein Thema weniger.
Juni 30 2008
Homepage Migration zu WordPress
Ich bin schon lange ein User von Typo3. Es ist wirklich ein tolles System und man kann so viele tolle Sachen machen. Mittlerweile fühle ich so eine gewisse Müdigkeit mit dem System. In Australien hatte ich gar keine Lust, meine Tagebucheinträge da hinein zu basteln. Zumal zum Teil die Leitung wirklich lahm war und man so nicht arbeiten konnte.
Es hat gewisse Defizite, die mich schon lange gestört haben. U. a. erstellt tt_news, dass Blogmodul in Typo3 seltsame Links in die Welt, die sich dann auch dauern selbst aufrufen. Das ist nicht schön. Ausserdem warte ich schon lange Zeit auf ein Geolocation-Modul, dass einfach nicht kommen will.
Für meine beiden grösseren Reisen möchte ich die Route gerne visualisieren. Unter Typo3 gibt es da nichts schlaues.
Also fing ich an, den Markt zu erfassen und zu schauen, was es denn da für mich gibt. WordPress hat ein Travelog-Modul, welches ich bei der Weltreise meiner Mutter einsetzte. Einfach zu bedienen und das Ergebnis war schon mal nicht schlecht. Drupal gibt es auch, doch das Geolocation-Modul ist noch nicht auf dem aktuellen Stand. Ausserdem ist das System wiederum so komplex wie Typo3. Dafür kann man auch alles mögliche machen.
Was will ich denn? Mich präsentieren, Blogs schreiben, Reiseberichte mit Karte und Fotos publizieren. Alles ganz schön einfach und nett.
WordPress ist das Zielsystem. Vielleicht fehlt das eine oder andere, aber da kann ich nun auch mitprogrammieren. Unter Typo3 war mir das einfach zu kompliziert.
Ich hab nun den Inhalt von Typo3 nach WordPress übertragen, einige Plugins und ein tolles Theme installiert. So richtig Mac-like. Programmiert und angepasst hab ich auch. Endlich sieht man bei meinen Tagebucheinträge die dazugehörige Karte. Schon schön. Eine Gallery bau ich wahrscheinlich nicht mehr. Dazu werde ich dann die kommende Gallery von Mac verwenden. Die ist wirklich berauschend und auch in der Performance besser als Flickr.
By ecki • Blog 0 • Tags: migration, typo3, wordpress