Elektronischer Frühjahrsputz: Musik

Meine Musik verwalte ich schon seit meinem Umstieg auf Apple mit iTunes. Das war damals das beste Programm und ist es noch weiterhin. Die perfekte Integration mit Metadaten und die Selbstorganisation der Titel auf Filebasis ist einfach schön. Nicht irgendwelche blöden Verzeichnisse mit undefinierbaren MP3-Dateien, sondern schön sortiert nach <Interpret>/<Album>/<Titel>.

Damals hatte ich noch keine Musikdateien und importierte meine CDs direkt in iTunes. Metadaten gepflegt hab ich schon damals. Später kamen noch Coverbilder dazu. Folgende Metadaten sind sinnvoll zu pflegen:

  • Interpret (gegebenenfalls Album-Interpret)
  • Album
  • Titelname
  • Genre
  • Erscheinungsjahr
  • Titel-Nummer (+Total Titel)
  • CD-Nummer (+Total CD)
  • Coverbild

Wie man sieht, kann man da einiges pflegen. Wer es schön haben will, macht das, wer es nur als Zwischenspeicher seiner momentan gehörten Titel nutzt, braucht das nicht.

Da meine Musik-Library schon so gut wie richtig geordnet war, hab ich mich nun meinen Hörbüchern gewidmet. Die hatte ich bisher als MP3 mit dem Genre “Audiobooks” gespeichert. iTunes kennt aber ein eigenes Kapitel zur Organisation. Doch so einfach kann man da MP3 nicht hinzufügen. Die akzeptiert iTunes nicht. So konvertierte ich alle Hörbücher zu AAC (M4A) und lud sie mit einem Zusatzprogramm als M4B (Bookmarkable) wieder ins iTunes hinein.

Dabei fügte ich alle einzelnen Files eines Hörbuchs zu einem Ganzen zusammen. Die einzelnen Kapitel kann der iPod dennoch anzeigen, aber somit gibt es etwas Platz in einer Liste.

Bei den Metadaten gibt es nicht viel Neues. Der Autor ist der Interpret. Der Sprecher kann als Album-Interpret gespeichert werden. Titel-Nummer und CD-Nummer kann man getrost weglassen.

Neu hab ich das Genre “Audiobook” gelöscht und dafür Thriller, Krimi, Fantasy und so gewählt. Somit kann ich je nach Lust und Laune ein Hörbuch besser finden.

Die Quellmedien – sprich die CDs – sind nun in einer Kiste im Keller. Die brauch ich nicht mehr. Ich halte nichts von Regalen, die man zur Schau stellt.