Im Frühling und im Sommer, wenn es so richtig schön warm ist und die Sonne lange scheint, arbeite ich 80%. Da ist das Arbeitsvolumen bei uns in der Firma auch verhältnismässig machbar, sodass man die Zeit anders nutzen kann und auch die Überzeit aus der Stresssaison abbauen kann.
Ich hatte jetzt einen herrlichen Sommer mit viel Zeit für mich. Nur hab ich die Zeit diesen Sommer auch anderweitig genutzt für Möbelsuche und meine Wochenendflüge nach Berlin.
Die Stresssaison zieht langsam an, sodass ich nun wieder 100% arbeite. Keine faulen Freitage mehr an der Sonne. Bald werden die Tage sowieso kürzer und die Dunkelheit vertreibt die Sonne am Morgen und am Abend. Da spielt es ohnehin keine Rolle mehr, wie lange man arbeitet.
Somit kann ich auch mein Defizit wieder ausgleichen. Und natürlich auch Überzeit aufbauen, die ich dann im nächsten Frühling/Sommer wieder abbauen kann, wenn es wieder schön warm und sonnig wird.
Nachdem ich schon meine Fotogallerie internettauglich machte und der Community Flickr beitrat, hab ich einen weiteren Dienst des Web 2.0 entdeckt.
Zuerst konnte ich mir nicht genau vorstellen, wie ein gemeinsames Bookmarkverzeichnis aussehen könnte.
Mittlerweile transferierte ich meine Bookmarks nach del.icio.us und profitiere nun auch von den Verzeichnissen von anderen Benutzern. Da ich sehe, dass auch andere die gleichen Seiten gespeichert haben, finde ich deren Links zu weiteren interessanten Websites.
Tänzerisch ist bei mir in der letzten Zeit ziemlich viel los. Nachdem ich nun den Donnerstag zu meinem Tanzabend erklärt habe, wo ich Discofox und Salsa lerne, ist das Interesse nach einem Ort, wo man das gelernte auch anwenden kann, ziemlich gross.
Im März hab ich in einem Salsaclub festgestellt, dass die meisten Salsa Cubana können und tanzen. Ich lerne aber den Puertoricanischen Stil, der schöner im Ausdruck, aber auch die aktive Mitarbeit der Dame erfordert. Einige Freunde laden mich zwar immer wieder an Salsa-Parties ein, aber ich konzentriere mich im Moment eher auf Discofox und starte erst im Herbst wieder einen Kurs, wo ich noch den anderen Salsa-Stil kennenlernen möchte.
Discofox war zuerst ein Reinfall. Nach dem unglaublich schnellen Start wo ich an 2 Tagen den kompletten Kurs 1 + 2 nachholte, musste ich unbedingt einen Weg finden, wie ich diese Figuren trainieren kann. Die Figuren waren nur mental vorhanden und ich tanzte wie ein Sportler im Kopf die Figuren nach. Manchmal auch mit einer nicht vorhanden Tanzpartnerin blind im Wohnzimmer.
In der Umgebung Bern gibt es nicht viele Dancings, wo man das Gelernte praktisch umsetzen kann. Jedenfalls hab ich festgestellt, wenn man keine Dame mitnimmt, man arm dran ist. Eigentlich erstaunlich.
Im Zürcher Klub der Langen Menschen zeichnete sich eine Bewegung ab, um das Tanzbein wieder vermehrt zu schwingen. Dank Astrid, die mich an Ostern ins Pasadena in Zürich einlud, lernte ich ein phänomenales Dancing kennen, wo Tanzen professionell und umkompliziert betrieben wurde. Jeder tanzt mit jedem und die Damen hatten ihren Spass, von so vielen Herren aufgefordert zu werden. Hier konnte ich endlich meine Discofox-Kenntnisse praktizieren, ausbauen und an Führungsdetails arbeiten – mit Erfolg. Es machte mir soviel Spass, sodass wir in den letzten beiden Monaten schon ein paar Mal uns zum Tanzen getroffen haben.
Leider bin ich nur in Discofox wirklich stark und hab ein paar Defizite in den anderen Stilen und muss dann aussetzen. Aber man kann nicht alles haben. Ich bin schon froh, dass Discofox wirklich gut klappt.
Von den Langen gibt es jährliche Treffen, wo von ganz Europa Leute zusammen kommen und eine Woche zusammen Ausflüge macht, sich unterhält und am Abend geschwoft wird, was das Zeug hält.
Dieses Jahr gibt es 2 Treffen, sodass ich mich zuerst für dasjenige in Wien entschied. Da ich aber über Auffahrt auch keine Pläne hatte, meldete ich mich noch in letzter Sekunde für das Treffen in Osnabrück an. Ein verlängertes Tanz-Wochenende, wo an 3 Abenden getanzt wurde, bis die Sohlen rauchten. Das freute natürlich die Damen, die ich auf die Tanzfläche führen durfte.
Alle gelernte Figuren sitzen jetzt und ich bin begierig darauf, neue zu lernen. Denn langsam geht mir die Kombinations-Fantasie aus.
Zugfahren ist für mich eine Assoziation von gemütlichem erreichen eines Zielortes. In der Schweiz klappt das ja meistens sehr gut.
Aber wann immer ich mal nach Deutschland fahre, gibt es immer etwas, das schief läuft. Gerade jetzt über Auffahrt war ich in Osnabrück. 7 Stunden ab Bern. Auch letztes Jahr, als ich nach Nürnberg fuhr, ging alles schief.
Bei der Hinfahrt lief es eigentlich ganz gut. Ausser das ich in Bern verzweifelt nach einem ICE Ausschau hielt, der nicht da war und auch nicht auf der Abfahrtstafel stand. Aber zum Glück gibt es noch eine Durchsage, wo mir das richtige Gleis genannt wurde. Der ICE stand dann ab Basel zur Verfügung. Auch die Reservation funktionierte. Zum Glück. Denn der Zug war proppenvoll.
Bei der Rückfahrt hätte ich eine kurze Fahrt nach Dortmund gehabt, wo ein ICE direkt nach Basel fuhr – hätte. Denn der Zug von Osnabrück nach Dortmund hatte 10 Minuten Verspätung. Und meine Odyssee begann – und meine Reservierung ging flöten.
Nach Umsteigen in Dortmund, Köln und Mannheim erreichte ich doch noch Basel. Wie fährt man aber am besten Zug, wenn alle möglichen Leuten ähnliche Schicksale erleiden und keine Reservationen in der Tasche haben? Man steuert direkt den Speisewagen an. In beiden Zügen fand ich gleich beim Einsteigen noch Platz, aber kurz darauf wurde der Wagen überschwemmt mit Leuten, die zuerst in den Wagen nach einem Platz suchten.
Was lernt man daraus? Spar dir die Reservationsgebühr und geh gleich in den Speisewagen. Für das Geld kriegt man eine Cola und einen Kuchen – und einen Platz fast auf sicher.
Der Titel verspricht zwar einen heissen Inhalt, aber kühl dich gleich wieder ab ;-).
Es geht mehr um die verschiedenen körpereigenen Sinne und deren Aktivierung.
Am Freitag wurde ich von einem Kollegen nachträglich zu meinem Dreissigsten ins Rest. Blinde Kuh in Zürich eingeladen. Ein Restaurant, dass von Blinden geführt wird.
Unsere Kellnerin Anja holte uns am Eingang ab und führte uns ins Dunkle hinein an unseren Tisch. Es ist pechschwarz. Ich lasse die Augen getrost geschlossen, man sieht ja doch nichts. Ab nun ist der Tastsinn gefragt.
Wir bestellen Vor- und Hauptspeise, Wasser und Wein. Wir untersuchen den Tisch und deren Gegenstände, wir testen unser räumliches Vorstellungsvermögen und untersuchen unsere Umgebung mit dem Gehör. Richtung 10 Uhr wird wahrscheinlich die Küche sein, links und hinter mir hat es auch noch Tische.
Bald kommen die Getränke und die Vorspeise. Wir prosten uns im Finstern zu und treffen nicht schlecht. Das Nachfühlen der Gläser im Dunkeln machen wir selbst. Mein Kollege, ein Ingenieur, geht technisch vor und installiert am Glas einen Sensor – seinen Finger. Wenn der Sensor nass wird, ist das Glas voll.
An und für sich bin ich ein sehr visueller Typ, aber dennoch nahm ich zur Prüfung der Füllhöhe mein Gehör zu Hilfe. Je heller der Klang, desto voller das Glas. Mehr Wagemut und chaotisches Probieren, anstelle des sicheren Verwenden des Sensors. Da sieht man doch gleich, wie ein Mensch denkt und sein Leben gestaltet ;-).
Mit dem Essen hat man auch so seine Mühe. Meistens war meine Gabel voll. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Insbesondere das Leerputzen des Tellers verlief mehrmals ins Leere. Da nimmt man halt die Finger zuhilfe – sieht ja sowieso niemand 😉
Ein spannendes Erlebnis. Ich konnte mich gut im Dunkeln orientieren und darin Leben. Vielleicht kommt das von der Beschäftigung mit einer möglichen Blindheit oder vielleicht von den vielen vielen Pfadiübungen im Dunkeln.
Am Samstag war ich noch mit den Langen im Sensorium Rüttihubelbad. Ein Erlebnisort für die 4 Sinne Sehen, Hören, Tasten und Riechen. Der Geschmackssinn kam dann anschliessend beim Dessert auf der Sonnenterrasse zum Tragen.
Es war sehr interessant die verschiedenen Experimente für all die Sinne zu testen.
Heute war ich wieder mal beim Augenarzt. Sozusagen zur Schlusskontrolle.
Nach einigen Augentests stand das Ergebnis fest: Keine Fehlsichtigkeit (0 Dioptrie) und eine Sehschärfe von 120 – 150%. Das ist ziemlich gewaltig. Ich sehe mehr als ich eigentlich brauche.
Ansonsten bin ich immer noch fleissig am Augen tropfen. Aber deutlich weniger als am Anfang. Irgendwie werden die Augen immer sehr trocken und fangen an zu beissen, sodass ich sie immer wieder mal benetzen muss. Vor allem am Abend nach einem langen Tag. Aber komischerweise weniger im Ausgang wenn ich am Tanzen bin.
Vielleicht hat das einen Zusammenhang mit den Blütenstaub, der momentan herumfliegt. Aber normalerweise bin ich darauf nicht allergisch. Wahrscheinlich einfach durch die Operation einfach aufmerksam und empfindlich. Der Doktor meinte nur, dass sich das noch ein paar Monate hinziehen könnte. Meine Kollegen, die sich auch schon die Augen lasern liessen, meinten ähnliches.
Weiter kämpfe ich auch ein bisschen mit Helligkeit. Nicht immer, aber manchmal. Da krieg ich fast kein Auge auf, wenn alles rund um mich herum in ein Sonnenbad getaucht ist. Vielleicht kommt es daher, dass ich vorallem drinnen sitze und eher ein Nachtmensch bin und mich noch nicht ganz auf den Sommer eingestellt habe. Hatte ich glaub ich früher auch schon zu Beginn des Sommers. Ohnehin ist tragen von Sonnenbrillen besser.
Ein weiteres Phänomen, das ich bemerkte ist, dass ich bei einer nicht allzustarken Lampe in der Nacht ein Fadenkreuz sehe. Im März war das noch stärker. Aber es nimmt ab. Der Augenarzt meinte, dass das von der Sehschärfe her kommt. Eine Irritation des Auges.
Nun denn, ich bin gespannt, was noch auf mich zu kommt, vor allem dass die Trockenheit in den Augen abnimmt. Aber im Moment bin ich ganz zufrieden.
Nachdem ich nun bereits mit dem Salsakurs angefangen habe, ist es an der Zeit etwas weiteres wieder ins Repertoire zu nehmen.
Ich hab mir noch eine Weile überlegt, ob ich zum wiederholten Male einen Standardkurs besuchen sollte. Von diesen hab ich nun schon ein paar gemacht. Jeweils mit meinen jeweiligen Freundinnen.
An einem Standardkurs lernt man so an die 10 Tanzstile. Das ist mir doch etwas zuviel, da ich mich ohnehin nicht daran erinnern kann, was man alles für Figuren machen könnte. Deshalb möchte ich nur einer davon lernen, aber dafür richtig! Welchen Stil braucht den am meisten? Es ist wohl unbestritten, das Discofox an jeder „Hundsverlochete“ gebraucht werden kann.
Zusammen mit Salsa wär ich dann gut für jede Tanzbühne gerüstet.
Mein Ziel ist es nun, meine Kenntnisse weitere auszubauen, ungeachtet einer Beziehung – die es ohnehin nicht gibt. Deshalb hab ich mich auf dem Markt Bern umgeschaut, wie ich möglichst gut und schnell zum Ziel komme. Fast alle Tanzschulen wollten mich wieder beim ersten Kurs anfangen lassen.
Meine Freunde vom Salsa machen auch noch Discofox und haben gerade den 3. Kurs angefangen. Senta Feller war so nett, mich gleich einsteigen zu lassen.
Ich hab dann doch bald gemerkt, dass mir einige Figuren und Elemente noch fehlen. Intensives Studium von Schulungs-DVD’s und Dokumentation der Schritte war nötig.
Weiter hat mir Senta an 2 Crash-Kursen den Inhalt jedes Kurses durchexeziert. In einer Stunde den Inhalt eines ganzen Kurses. Da hat mich ziemlich gefordert und ich hab im Anschluss viel Aufwand in die Dokumentation gesteckt. Sonst vergess ich das alles gleich wieder.
Nun bin ich gerüstet, im 3. Teil vom Discofox zu profitieren. Ich habe eine gute Partnerin bekommen – eine Expertin notabene. Solche Taxidancers gibt es scheinbar noch einige.
Das Problem ist nun, ich sollte das Material üben üben und nochmals üben. Sonst wird das nie was. Eine Partnerin wäre halt doch schon bequem ;-). Mal schauen, ob es gute Lokale zum Tanzen gibt.
Ich bin wieder unter den Sehenden. Was für ein Gefühl.
Seit ein paar Jahren trug ich mich mit dem Gedanken, meine Augen korrigieren zu lassen. Ich hab jeweils gespannt meinen Kollegen, Freunden, Berufskollegen und Kunden gelauscht, wie sie das erlebt haben und ob es wirklich so gut ist.
Im letzten November hab ich dann Entschluss gefasst, es doch mal zu machen. Mit meinen Augen seh ich laut Optiker weniger als 10%. Ist noch schockierend, das zu hören. Zumal eine Dioptrie von -5.25 nicht wirklich „brutal“ tönt.
Im Dezember liess ich mich dann untersuchen und das Ergebnis lautete: kein Problem. Hörte sich eher wie 0815 an.
Zuerst war ich absolut von der Operation überzeugt. In den vergangenen Wochen schlich sich dann doch ein etwas komisches Gefühl hoch. Was ist, wenn meine lapidaren Scherze sich bewahrheiten? Mit weissem Stock und Blindenhund die Strasse überqueren?
Gestern Montag war es dann soweit. Am Mittag hab ich noch mit einem Kollegen meine „Henkersmahlzeit“ genossen. Meine mögliche letzte visuelle Reizung.
Mein Bruder schenkte mir einen allerletzten Blick auf wunderschöne Frauen ;-). Was für eine Augenweide. Soll ich es wirklich wagen?
Die erste Etappe war die Vorbereitung dazu. Mir wurden verschiedene Augentropfen eingeträufelt. U.a. eine in gelb. Fast wie eine fest implementierte Sonnenbrille ;-).
Dann kam ich schon unters erste Messer. Mit dem Femto-Sekunden-Laser wurde bei beiden Augen ein Lappen gebildet. Der Lappen ist nötig, damit man unter diesem anschliessend die Augen korrigieren kann. Früher verwendete man ein Messer, der diesen Lappen machte. Mit dem Femto-Sekunden-Laser ist die ganze Sache schon viel präziser.
Ich durfte dann etwas ausruhen, damit die Luftbläschen, die sich in den Augen gebildet hatten sich abbauen konnten. Die Umgebung war milchig und die zuvorkommenden Krankenschwestern benetzten es dauernd.
Nach 45 Minuten (anstelle von 20 Minuten) kam ich zur zweiten Etappe. Unters richtige Messer. Ich lag auf dem Operationsbett und ein Lidhalter wurde montiert. Der Laser eingestellt und auf einen Punkt auf dem Auge fixiert. Meine Augen konnte ich frei bewegen, musste natürlich versuchen, sie auf einen Punkt zu fixieren. Der Laser würde meinen Bewegungen folgen, sodass keine Fehloperation entstand.
Der Augenlappen wurde aufgeschlagen und mit einem Mal sah ich überhaupt nichts mehr, nur noch alles in einer Einheitsfarbe. Wie wenn ich minus 30 oder 40 Dioptrien hätte. Der Laser fing an und ich sah das Zucken der roten Lasern und es roch nach verbranntem Haar. Das dauerte 24 Sekunden und war überhaupt nicht schmerzhaft. Im Anschluss noch das andere Auge.
Dann war der ganze Spuk zuende. Ich stand auf und stellte fest, dass ich noch nicht blind bin. Zwar sah ich noch nicht klar, aber zumindest sah ich schon mehr als ohne Operation. Ich konnte schon die Namen der Geräte schwach erkennen. Was für ein Gefühl.
Mir wurden dann noch Sonnenbrille, Tropfen und weitere Verhaltensweisen übergeben.
Zurück bei meinem Bruder und meiner Mutter verblüffte ich sie mit meiner Seestärke. Hatte zwar noch Mühe, aber zumindest war ein Erfolg absehbar.
Nach einer halben Stunde wurde mir die Verbandslinse rausgenommen und ab dann war dann fertig. Ich konnte meine Augen nicht mehr kontrollieren und blieben geschlossen.
Ich wurde von meinem Bruder und meiner Mutter nach Interlaken chauffiert, beim Tropfen geben unterstützt und bald lag ich im Bett, denn ich konnte ja sowieso nichts mehr tun und sehen.
Der nächste Tag sah dann schon viel besser aus. Hab die Augenbinde abmontiert und konnte die ersten Erfolgserlebnisse feiern. Ich konnte Bücher und CD’s erkennen. Daraufhin checkte ich auch kurz meine Mails. Noch etwas ungewöhnlich im Fokus, aber absolut super.
Ich fuhr zur Kontrolle nach Bern und verarschte im Anschluss meine Berufskollegen in der Firma.
Jetzt muss ich ein Monat still halten und nichts an den Augen fingern. Der Lappen (die Wunde) ist noch sehr labil und eine Verschiebung oder Faltung hätte verherrende Folgen.
Aber ansonsten kann ich sagen, Operation geglückt, Patient lebt! Ich geh lieber zum Lasern anstelle zum Zahnarzt.
Herzlichen Dank an Dr. aus der Au und seinem Team für das neue Lebensgefühl.
Nachdem ich im letzten Jahr meine Ausbildung zum Informatiker abgeschlossen habe, hab ich mir vorgenommen, in diesem Jahr nicht-berufliche Kurse zu besuchen. D. h. ich will vermehrt meine Tanzkenntnisse erweitern.
Am Übersitz in Meiringen hat ein Freund von mir von ähnlichen Plänen gesprochen und so hat er mich überredet (war gar nicht so schwer) mit ihm einen Salsakurz zu besuchen. Obwohl ich Anfang Januar beruflich sehr ausgelastet war, schaffte ich es dennoch in den gleichen Kurs.
Nachdem ich in der Firma auf 4 Tage reduziert habe, ist der Tanzkurs am Donnerstag abend der Abschluss der Arbeitswoche und der Beginn des Wochenende.
Wir sind eine super Gruppe und lernen relativ rasch Salsa tanzen. Es macht wirklich Spass und ich hab einen tolle Tanzpartnerin.
Der erste Kurs ist jetzt abgeschlossen und der zweite folgt sogleich. Glücklicherweise fängt meine Tanzpartnerin ihre geplante Ausbildung erst im August an, sodass wir nun ein paar interessante Monate vor uns haben.
Über meinen Kollegen bin ich auch in eine Salsa-Gruppe gekommen, die jedes Wochenende irgendwo in der Schweiz an eine Salsa-Party geht. Bisher hab ich es noch nicht geschafft, mitzugehen, da ich finde, dass ich meine Tanzkenntnisse doch noch etwas besser sein sollten. Aber der Marco informiert mich und die anderen Tanzschüler mit Ausdauer regelmässig über die kommendenen Events.
Jetzt brauch ich nur noch einen Kurs um meine anderen Tanzkenntnisse wieder in Schwung zu bringen.
Wer hätte gedacht, dass man aus einem Theater einen Sport machen kann. Ok, Theater ist immer ein Engagement, aber von einem Wettkampfcharakter hab ich bisher nicht gehört. Sport ist definiert, dass man sich in einer Disziplin misst. Nicht nur, aber auch.
So war ich an einem Theater um des Theaters willen. Ein Theater ums Theater? Was soll dieses Theater ;-).
Ich war an einem Wettkampf zwischen den Impronauten aus Basel und OhneWiederholung aus Obwalden.
Man nehme ein paar schräge Vögel, entlasse den Regisseur und vergesse den einstudierten Text. Dafür nimmt man den Input des Publikums und beginne ein neues Stück zu spielen. Das ist Improvisationstheater.
Es war wirklich faszinierend und meine Kollegin attestierte, dass es sich um einen wirklich gelungenen Abend handelte. Beide Teams spielten fair und mit engagement.
Es gab 6 Disziplinen und die meisten davon hab ich wieder vergessen 😉
Vorstellungsrunde, ein Theater spielen, ABC-Spiel (jeder Satz fängt mt dem nächsten Buchstaben aus dem ABC an), Singen in verschiedenen Stilen zu einem Thema, Tagesablauf eines Gastes nachspielen etc.
Und jede Disziplin mit Inputs und Hilfen aus dem Publikum. Am Ende jeder Disziplin wurde gewertet, welches Team besser war. Wenn etwas wirklich toll war, schmiss man Bonbons auf die Bühne, ansonsten Papierkugeln. Das kam nur beim Moderator vor ;-).
Aug. 15 2006
Produktivitätssteigerung
Im Frühling und im Sommer, wenn es so richtig schön warm ist und die Sonne lange scheint, arbeite ich 80%. Da ist das Arbeitsvolumen bei uns in der Firma auch verhältnismässig machbar, sodass man die Zeit anders nutzen kann und auch die Überzeit aus der Stresssaison abbauen kann.
Ich hatte jetzt einen herrlichen Sommer mit viel Zeit für mich. Nur hab ich die Zeit diesen Sommer auch anderweitig genutzt für Möbelsuche und meine Wochenendflüge nach Berlin.
Die Stresssaison zieht langsam an, sodass ich nun wieder 100% arbeite. Keine faulen Freitage mehr an der Sonne. Bald werden die Tage sowieso kürzer und die Dunkelheit vertreibt die Sonne am Morgen und am Abend. Da spielt es ohnehin keine Rolle mehr, wie lange man arbeitet.
Somit kann ich auch mein Defizit wieder ausgleichen. Und natürlich auch Überzeit aufbauen, die ich dann im nächsten Frühling/Sommer wieder abbauen kann, wenn es wieder schön warm und sonnig wird.
By ecki • Blog 0