iPhone

Schon seit Längerem befinde ich mich auf einer Odysee mit meinen Handys.

Bis im letzten Jahr war ich ein zufriedener Sony-User. Es war klein und ließ sich via Bluetooth bestens mit dem Mac sychronisieren.

Aber ich wollte noch ein paar Features mehr: GPS, Karten und Sychronisierung mit Exchange. Das Nokia N95 hätte der Nachfolger werden können und ich wartete darauf. Doch als es erschien, waren die Berichte so schlecht, dass ich mir keines leisten wollte.

Was wäre ein würdiger Nachfolger? Im Herbst letzten Jahres bekam ich von meiner neuen Bank ein HTC 3300 geschenkt. Das hatte GPS und Tomtom, was sogar sehr gut war und ich sehr schätzte. Aber mit einem Stift rumzufummeln lag mir nicht und die Synchronisation mit dem Mac lief auch nur halbwegs.

Doch dann kam das iPhone. Die Lösung meiner Kritikpunkten. Zwischendurch hatte ich noch ein Handy von meiner neuen Firma bekommen mit dem neusten Windows Mobile. Furchtbar. Das Menü war mir nicht logisch genug und SMS kamen regelmäßig zu spät an. Zum Teil erst nach einem Reboot des Handys.

Das iPhone ist meine wahre Freude. Endlich Synchronisation mit Exchange und meinem Mac. All die schönen Tools, die ich auch auf meinem Mac habe, gibt es auch fürs iPhone. Das Tippen ist eine wahre Freude und hindert mich nicht in meinem Kommunikationsverhalten. Im Gegenteil. SMS schreibe ich wieder gerne.

Wie man sieht bin ich rundum zufrieden. Was mir noch fehlt ist eine Navigationshilfe, aber die kommt noch.

Das Schöne beim iPhone sind auch die vielen Applikationen. Sie verleiten leider auch dazu, etwas mehr Zeit für das Handy zu investieren. Meine Lieblingsprogramme sind: OmniFocus, Facebook, Evernote und natürlich auch Mail, Kalender und Adressen. Als Spiel hat es mir “Labyrinth” angetan, wo man eine Kugel in einem Holzkasten an Löchern vorbei steuert. So wie früher in echt nur mit dem Unterschied, das ich heute hunderte von verschiedenen Layouts habe.