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	<title>Eckis Welt &#187; Reisen</title>
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		<title>Finnland &amp; Schweden</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich Urlaub und auf in ein weiteres Kapitel Skandinavien. Nach Oslo und Kopenhagen folgen nun Finnland und Schweden. Helsinki Die erste Destination war Helsinki, wo mich Miia vom Flughafen abholte. Im Gegensatz zu ihrer Vorhersage, war das Wetter doch nicht so schlecht. Zumindest war es sehr angenehm im Gegensatz zum heissen Wetter in Berlin. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich Urlaub und auf in ein weiteres Kapitel Skandinavien. Nach Oslo und Kopenhagen folgen nun Finnland und Schweden.</p>
<h2>Helsinki</h2>
<p>Die erste Destination war <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helsinki" >Helsinki</a>, wo mich Miia vom Flughafen abholte. Im Gegensatz zu ihrer Vorhersage, war das Wetter doch nicht so schlecht. Zumindest war es sehr angenehm im Gegensatz zum heissen Wetter in Berlin.</p>
<p>Es war bei meiner Ankunft schon Abend und daher steuerten wir das nächste Restaurant an: ein <a target="_blank" href="http://www.zetor.net/" >Farmerrestaurant</a>, mit Traktoren, Zäunen, Kessel als Lampenschirmen und vielen weiteren fantasievollen Elementen. Was zeichnet die finnische Küche aus? Das wollte ich herausfinden. Die erste Spezialität waren kleine Fische, Kartoffeln und weitere Beilagen. Dazu lokales Bier. Sehr lecker. Mit Saucen hat man es hier nicht so. Gut, damit schmeckt man das Original.</p>
<p>Anschliessend zeigte sie mir Helsinki. Wir spazierten zum Hafen, wo gerade eine grosse Fähre ablegte. Fährenfahrten sind Lieblingsaktivitäten der Finnen. Schnell nach Stockholm oder Estland rüber und wieder zurück. An Bord eine Riesenfete mit viel günstigem Bier und so. Scheinbar ist es nicht mehr so günstig wie auch schon. Ich werde es ja auch noch erleben.</p>
<p>Über dem Hafen thront eine grosse rote <a target="_blank" href="^http://de.wikipedia.org/wiki/Uspenski-Kathedrale" >orthodoxe Kirche</a>, auf die ich natürlich klettern musste. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Und von dort sah man im Abendlicht eine riesige <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Helsinki_Cathedral" >weisse Kirche</a> in der Stadt. Wunderschön.</p>
<p>Wir gingen um den Hafen rum und spazierten durch einen Park, wo wir einigen Stadtkaninchen begegneten. Helsinki ist sehr grün und es hat noch mehr Bäume als Berlin.</p>
<p>Irgendwann gingen wir nachhause, obwohl es noch nicht ganz dunkel war. Es wurde auch nicht dunkler. Das ist wohl das Schöne, wenn man im Norden wohnt. Sie lebt am Stadtrand von Helsinki in einer schmucken schönen 1-Zimmer-Wohnung.</p>
<p>Am nächsten Morgen schien die Sonne wunderbar herunter. Mit dem Bus fuhren wir in die Stadt, wo wir zuerst die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Temppeliaukio-Kirche" >Felsenkirche </a>besuchten. Eine Kirche eingefräst in den felsigen Boden mit einer Glaskuppel darüber. Fantastisch. Sogar ein Orgelkonzert war angekündigt. Bis dahin hatten wir noch Zeit und so besuchten wir noch das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Parliament_of_Finland" >Parlament</a> und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finlandia-Halle" >Finlandia</a>, die Oper von Helsinki. Das Orgelspiel war ganz nett, aber es haute uns nicht aus den Socken. So verliessen wir die Kirche und kauften uns ein Picknick.</p>
<p>Auf dem Weg zum Hafen besuchten wir die weisse Kirche, die wir am Vortag aus der Ferne sahen.</p>
<p>Am Hafen war noch ein kleiner Markt, wo wir uns noch mit leckeren Erdbeeren eindeckten, bevor wir die Fähre nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suomenlinna" >Suomenlinna</a> nahmen. Suomenlinna ist eine ehemalige Festungsinsel, die von Schweden gebaut und dann von Russland besetzt wurde, bevor sie durch die Unabhängigkeitserklärung 1917 in finnische Hand kam. Heute dient sie touristischen Zwecken und um die Geschichte zu bewahren.</p>
<p>Wir spazierten über die schöne Insel und Besichtigten ein schmuckes kleines <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vesikko" >U-Boot</a>, was nur 20 Seeleute aufnehmen konnte. 3 Torpedos und es war voll. Scheinbar war das U-Boot doch recht erfolgreich.</p>
<p>Und dann kam der Regen. Wir retteten uns in einen Unterstand, wo wir unser Picknick verzehrten. Als der Regen nachliess, wanderten wir weiter und besahen uns die Kanonen und die Gänge. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Meeresenge, wo sich ein Koloss von einer Fähre mit 9 Decks hautnah an uns vorbei hindurch zwängte.</p>
<p>Verregnet und durchnässt kamen wir nach Helsinki zurück, wo wir einen weiteren kulinarischen Höhepunkt erklommen. Rentier mit einer geschmackvollen Preiselbeersauce. Wow, was für ein Knaller.</p>
<p>Am nächsten Tag besuchten wir noch die Eisbrecher in ihrem Summercamp.</p>
<p>In einem Café traf ich auch noch Annika, die ich noch vom World Scout Jamboree in Thailand her kannte. Wir waren damals gemeinsam als Dienstrover im Windsurfingteam tätig. Wie die Zeit vergeht&#8230;</p>
<h2>Kangasniemi</h2>
<p>Mit Miia fuhr ich dann mit dem Bus nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kangasniemi" >Kangasniemi</a> in die Sommerresidenz ihrer Familie. Kangasniemi liegt inmitten der Seenlandschaft. Ihr Vater holte uns ab und fuhr uns zur Hütte.</p>
<p>In einer Lichtung direkt an einem See gelegen ist es ein wunderschönes Fleckchen. Das Haupthaus besteht aus einer Küche und dem Hauptraum. Darin ein grosser Ofen und einem Dachboden zum Schlafen. Daneben ein Toilettenhäuschen, wie wir es von Berghütten kennen und einem Saunahäuschen. Die Sauna ist üblicherweise das erste Gebäude, was noch vor dem Haupthaus gebaut wird. Davor gleich ein kleiner Pfad, der auf den Steg hinaus aufs Wasser führte.</p>
<p>Der See war noch recht frisch, aber wir sind trotzdem gleich Baden gegangen. Vor 2 Wochen war es hier scheinbar viel viel wärmer. Egal. Ein Ruderboot gab es auch. Motorboote werden hier nicht gerne gesehen. Kann ich auch gut verstehen. Diese Ruhe ist einfach traumhaft. Wir sind dann mit dem Ruderboot gleich raus aufs Wasser und haben die letzten Sonnenstrahlen genossen und mit ein paar Steinen gekämpft <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am Abend sind wir in der Nähe in ein Tanzlokal gefahren. Dieses Lokal ist wohl der Treffpunkt aller Tanzverrückten in weitem Umkreis. Die Finnen sind ein tanzwütiges Volk. Zumindest auf dem Lande. Früher gab es viele Tanzmöglichkeiten, dann der Abschwung, was sich jetzt wieder stark erholt.</p>
<p>Obwohl Miia sich den Zehen an einem Stein kaputtgemacht hatte, wollte sie Tanzen und biss sich durch. Die Bühne war geteilt mit 2 Sets an Instrumenten. Darauf spielten abwechslungsweise 2 Bands, die sich jeweils die Klinke in die Hand gaben. Die Musikauswahl war sehr reichhaltig und die meisten tanzten rund um die Tanzfläche. Mich zog es meistens in der Mitte, damit ich einige Figuren tanzen konnte.</p>
<p>Irgendwann spielten sie einen finnischen Polka. Das war ja toll. Die Partner hielten sich gegenseitig an den Oberarmen fest und sprangen wie Pingpongbälle durch den Raum. Sah irgendwie Irre aus.</p>
<p>Am nächsten Tag war es bedeckt und wir assen spät zu Frühstück. Und dann kam schon der Regen. Tja, blieb uns nichts anderes übrig, als drin zu bleiben und Karten zu spielen. Sie lehrte mich ein neues Kartenspiel namens <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Casino_(Kartenspiel)" >Casino</a>, bei dem ich oft ein gutes Händchen hatte.</p>
<p>Am Abend lernte ich noch ein anderes Spiel draussen kennen (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6lkky" >Mölkky</a>). Es gab 12 Holzklötze von 1 – 12 Punkten. Am Anfang standen die zusammen. Dann musste man entweder eines treffen und die Punkte garnieren, oder wenn mehr als zwei Klötze umfielen, galten die Menge der umgefallenen Klötze als Punkte. So musste man genau 50 Punkte sammeln. Da hatte ich gute Trefferquoten, aber nicht unbedingt Glück.</p>
<p>Wir waren im Haus der Eltern eingeladen und Papa Miia räucherte zum Abendessen ein grosses Stück Lachs. Mjam.</p>
<p>Dann heizten wir die Sauna ein. Endlich lernte ich die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sauna#Sauna_in_Finnland" >finnische Sauna</a> in natura kennen. Bei 80°C sassen wir auf den Bänken und schmorten vor uns hin. Dazu gibt es Bier und auf der Sauna gegrillte Würste. Gegrillte Würste&#8230; Ich weiss ja nicht. Ich zeigte ihnen, wie das auch mit Schokobananen auf dem Grill funktioniert. Das fanden sie ganz toll. Ich fürchte, ich hab die finnische Kultur korrumpiert <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Neben den ätherischen Ölen gab es auch Weidenzweige, mit denen wir uns schlugen, um die Durchblutung anzuregen. Für mich zu wenig hart. In Russland hatte ich mal welche… Ich machte etwa 5 Saunagänge und zu guter Letzt heizte ich noch tüchtig ein und schüttete soviel Wasser auf den Ofen, dass es kaum noch zu ertragen war. Das bescherte mir dann am nächsten Tag tüchtiges Kopfweh.</p>
<p>Bevor ich mich verabschiedete, machten wir eine Wanderung durchs Unterholz, um vielleicht noch ein Tier zu entdecken. Wäre ja schön gewesen, einen Elk oder ein Moose zu entdecken. Oder vielleicht einen Bären? War leider nichts.</p>
<p>Von Jyväskylä fuhr ich mit einem hochmodernen IC nach Tampere und von dort weiter nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pori" >Pori</a>. Ach ja, die finnische Sprache. Lesen kann man das ganz wunderbar. Einfach von Jyväskylä das y mit ü ersetzen. That’s it.</p>
<h2>Pori</h2>
<p>In <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pori" >Pori</a> wurde ich von Essi begrüsst. Ich lernte sie und einige andere finnische Pfadfinder am National Jamboree in Iceland kennen.</p>
<p>Sie wohnt in einem alten sturmanfälligen Holzhaus. Aber innen ist es super heimelig und schmuck eingerichtet. Ziemlich modern im Gegensatz zur Sicht von aussen. Beim Essen checkte sie ab, was mir wohl noch an finnischen Erlebnissen fehlen könnte. Miia hatte ganze Arbeit geleistet. Selbst <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karelische_Pirogge" >Karelian Pies</a> hatte ich schon probiert. <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karelien" >Karelia</a> ist ein Teil Finnlands, welches im Besitz von Russland ist. Des Finnen Herz schmerzt bei diesem Gedanken daran. Diese Dinger sind mit Reis gefüllt und sind nicht schlecht. Ich hab mich dann gefragt, wo das Reis herkommt, denn es ist eine einheimische Spezialität. Hm, Reisterrassen hab ich keine gesehen <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir machten einen Spaziergang durch das Städtchen: Fussgänger Passage, kleine Parks und eine schöne Schule. Im Sommer findet hier das weltbekannte <a target="_blank" href="http://www.porijazz.fi/" >Pori Jazz Festival</a> statt, wo an der Hauptbühne 60&#8217;000 Zuschauer mittanzen. Da wandelt sich dieses beschauliche Städtchen zur Metropole. Und jetzt fing es gerade an.</p>
<p>Am nächsten Tag machten wir eine Rundreise. In der Nähe der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yyteri" >Yyteri Strand</a>. Finnlands schönster Strand wird gesagt. In der Tat, dieser feine Sandstrand mit den grossen Dünen ist eine Reise wert.</p>
<p>Obwohl das Wasser saukalt war, hab ich mich als einer der wenigen hinein ins Baltische Meer gewagt.</p>
<p>Weiter ging es nach Mäntyluoto, Reposaari und Noormarkku, wo wir die Ländereien der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ahlstr%C3%B6m" >Ahlström</a>-Familie besuchten. Einige Gutshäuser, Stallungen, ein Schlösschen, eine Mühle und ein Designerhaus, welches viele Studenten aus dem asiatischen Raum anzieht. Überhaupt scheint nordisches Design sehr gefragt zu sein, wie ich in Oslo und Kopenhagen auch schon herausgefunden habe. In dieser Gegend ist Essi geboren und aufgewachsen. Dann fing es an zu schütten und wir kehrten zurück.</p>
<p>Am Abend sind wir zur Jazz Street, was bei diesem Hundewetter nicht wirklich besucht war. Die Bands spielten trotzdem munter weiter. Essi hatte uns gerade noch 2 Karten für das Jazz Café besorgt, wo wir dann den Klängen von Ted Curson lauschten. Im Anschluss fand eine Jam Session bis spät in die Nacht hinein statt.</p>
<p>Am Sonntag hiess es nun auch wieder Abschied nehmen. Das Wetter war schön und ich konnte noch ein paar Bilder mit Sonnenschein von Pori aufnehmen. Wir sind auch durch den Park geschlendert, wo in der kommenden Woche diese Mega-Events stattfinden. Echt schön.</p>
<p>Auf dem Weg nach Turku, wo am Abend meine Fähre nach Stockholm fahren würde, hielten wir noch in <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rauma" >Rauma</a>, um uns die Altstadt anzuschauen. Alte Holzhäuser ähnlich dem, wie Essi auch wohnt. Diese Häuser haben einen speziellen Charm. Die Häuser strahlen Pioniergeist und Standhaftigkeit aus.</p>
<p>In <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turku" >Turku</a> besuchten wir den Dom, liefen am Fluss entlang, tranken Bier und genossen das Leben. Auch <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hesburger" >Hesburger</a> lernte ich in der Hesburger-Hauptstadt kennen. Hesburger ist die einheimische Antwort und Konkurrenz zu McDonalds. Wer patriotisch ist, geht zu Hesburger. Nun ja, war etwas fad und die Toiletten nicht ganz auf dem internationalen Standard. Scheinbar war die Zutatenmischung für den Burger nicht dem Original entsprechend.</p>
<p>Dann kam der Abschied von ihr und Finnland. Ein 12-stöckiges <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MS_Silja_Europa" >Ungetüm</a> der <a target="_blank" href="http://www.tallinksilja.com/" >Silja</a> brachte mich nach Stockholm. Ich wurde bereits im Voraus geistig-moralisch darauf vorbereitet.</p>
<h2>Überfahrt von Turku nach Stockholm</h2>
<p>Bevor ich die Erkundungstour machte, schaute ich vom Deck hinaus in die Insellandschaft von Finnland. Tausende von kleinen und grösseren Inseln und unser Koloss, welcher sich einen Weg dadurch sucht. Immer wieder kleine Motor- und Segelboote, die sich neben uns drückten.</p>
<p>Das Schiff hatte einen Wellness- und Saunabereich, einige Restaurants und Shops. Der Duty Free Shop war riesig und es gab alles zu kaufen. Für die vielen Biertrinker standen am Eingang gleich Anhänger mit mehreren Bierkisten praktisch zusammengestellt, denn man gleich mit zur Kasse nehmen konnte. Auch sonst gab es Alkohol im Überfluss.</p>
<p>Mit Frederik meinem Zimmergenossen trank ich noch ein Bier, bevor ich in letzter Minute noch was zu essen bekam und danach in letzter Minute noch was kaufte. Der Abenteuergeist hat mich etwas aufgehalten und es war ja noch immer hell.</p>
<p>Man hatte mich gewarnt, dass viele Partyleute da sein würden, die sich auf diesen Fahrten sinnlos betrinken. Da war eigentlich nichts zu sehen. Sonntag auf Montag ist wohl eher ruhig. Auf der Tanzfläche hatte ich auch kein Glück. Bei guter Musik tanzten hyperaktive Kinder mit ihren Eltern. Auch die Disco war leer. Irgendwann gab ich die Hoffnung auf, noch einen Tanz zu kriegen und ging schlafen. Obwohl es keinen Grund dazu gab, drückte ich kein Auge zu.</p>
<h2>Schweden</h2>
<p>Frederik brachte mich zum Bahnhof, wo ich am Schalter das 1. Klass Ticket, welches mir Olof bereitlegen liess, bekam. Damit fuhr ich nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Link%C3%B6ping" >Linköping</a>. Feines Frühstück und Internetzugriff. Was für ein Luxus.</p>
<p>In Linköping warteten auch schon Olof und seine Freundin auf mich. Wir fuhren zum <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ta-Kanal" >Göta-Kanal</a>, der die Westküste mit der Ostküste von Schweden verbindet. Da gab es einige Schiffstreppen und Viadukte, welches wir eigentlich mit einem Schiff befahren wollten. Eines von 1000 Dingen, die man scheinbar mal gemacht haben musste. Leider hatten wir auf dem Schiff keinen Platz mehr. Ohnehin war es besser, die Schiffe auf den Treppen und das Viadukt von aussen zu fotografieren.</p>
<p>Anschliessend assen wir in der Stadt was Einheimisches mit extrem teurem Bier. Danach besuchten wir ein Freilichtmuseum, wo ähnlich dem Ballenberg viele alte Häuser stehen.</p>
<p>Irgendwo fanden wir auch noch einen See, in dem wir uns abkühlten, bevor wir zu seinen Eltern fuhren.</p>
<p>Olof wuchs auf einem Bauernhof auf, umgeben von Seen und vielen Wäldern. Der Vater hat etwa 20 Kühe, die er im Sommer ausleiht, um als Hobby die Milchwirtschaft zu betreiben. Diese Kühe trieben wir am Abend zusammen.</p>
<p>In nächster Nähe brachen aus dem Gehölz zwei Elche hervor und jagten hintereinander her. Eine Joggerin mit Kopfhörern joggte entspannt nebenan vorbei und bekam nichts mit.</p>
<p>Mit Olof ging ich dann auf Pirsch. Doch nichts liess sich entdecken. Nur Waldfrüchte, die Olof in einem fort sammelte und ass. Der geborene Jäger und Sammler. Auch nach dem Abendessen, als ich noch kurz auf Toilette war, fand ich ihn nachher auf dem Kirschbaum.</p>
<p>Am nächsten Tag packten wir alles zusammen für einen Kanuausflug. Ein paar Kleider, Fressalien und Zelt. In einem nahe gelegenen See rüsteten wir die Kanus aus und stachen in See. Jupii.</p>
<p>Vorbei an Natur, Bäumen und Felsen. Vereinzelte Häuser gab es auch. In einer Bucht sahen wir auch ein kleines Floss mit einer Sauna drauf. Die haben doch einen Knall. Tiere gab es einige. Viele Vögel und einen Elch liessen sich auch blicken. Mitten im Wasser hab ich fast eine Schlange überfahren. Eine Landschlange mitten im See. Die wollte sich wahrscheinlich auch mal ein Bad nehmen.</p>
<p>Irgendwo fuhren wir auch durch einen Kanal, wo ein Riesengebrüll herrschte. Zur Linken und zur Rechten standen sich zwei Stiere gegenüber, die sich Zunder gaben <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es wurde langsam spät und wir waren schon den ganzen Tag unterwegs und so steuerten wir eine Insel an. Wir erkundeten die Insel und suchten ein gutes Plätzchen für unser Zelt. Bevor wir ein erfrischendes Bad nahmen und faulenzten, schnabulierten und sammelten wir Heidelbeeren.</p>
<p>Am Abend entfachten wir ein Lagerfeuer. Auch der Wetterumsturz, der fast Regen gebracht hätte, entmutigte uns nicht. War schon toll!</p>
<p>Bei strahlendem Sonnenschein paddelten wir am nächsten Tag zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nach dem Essen nahm ich den Zug nach Stockholm zurück.</p>
<p>Mit Olof hatte ich wirklich ein schönes Erlebnis und auch die richtige Person dazu: professioneller Führer, Naturkenner, Abenteurer, Teilzeit-Landwirt, Schafzüchter, Lehrer, Jäger und Sammler. Kurzum ein Naturbursche.</p>
<h2>Stockholm</h2>
<p>Für <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm" >Stockholm</a> hatte ich weniger als 24 Stunden Zeit und die Stadt ist reich an Geschichte und Kultur.</p>
<p>Ich übernachtete am Hafen in einer Jugi, die auch ein <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Af_Chapman" >3-Mast-Segelschiff</a> ihr eigen nett. Leider hatte das Schiff keinen Platz mehr.</p>
<p>Ich wanderte um den Hafen herum zum <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Schloss" >Königsschloss</a>. Dort in diesem Quartier gab es auch einige Kirchen und schöne Häuser zu besichtigen. Ein Hard Rock Café fand ich auch noch.</p>
<p>Am nächsten Morgen besuchte ich noch das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_(Schiff)" >Vasa</a>-Museum. Darin wird das königliche Schiff gezeigt, welches eigentlich die Krönung der schwedischen Flotte hätte sein sollen, wenn es nicht bei der Jungfernfahrt 1628 im Hafen gesunken wäre. Da blieb es bis 1956, als man es wieder fand und es in 30jähriger Arbeit konservierte und herrichtete. Ein tolles Schiff. Was mich besonders erstaunte war, dass es auf dem Masten, der vorne raus geht, noch eine Plattform gab und einen Masten mit einem zusätzlichen Segel. Sozusagen einen Masten auf dem Masten. Ein Focksegel, wie wir es heute kennen, gab es nicht.</p>
<p>Ich hoffe, der Text hat euch nicht erschlagen. Diese 10 Tage Urlaub waren sehr intensiv und ich bedanke mich bei Miia, Essi und Olof für die Zeit, die sie mir schenkten. Nun kann ich einen Haken in meiner Todo-Liste für Skandinavien setzen. Done <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Oslo</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 18:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Reiseluft schnuppern, das wäre schön. Was liegt da näher als das lange Wochenende vom 1. Mai zu nutzen? Aber wohin? Gerade rechtzeitig zu meinem Geburtstag bekam ich von Air Berlin eine Angebotsliste. Nachdem ich dieses Jahr mal die nordischen Länder besuchen will, lag Oslo einfach auf der Hand. Auf diese Reise hab ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Reiseluft schnuppern, das wäre schön. Was liegt da näher als das lange Wochenende vom 1. Mai zu nutzen?</p>
<p>Aber wohin? Gerade rechtzeitig zu meinem Geburtstag bekam ich von Air Berlin eine Angebotsliste. Nachdem ich dieses Jahr mal die nordischen Länder besuchen will, lag <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oslo" >Oslo</a> einfach auf der Hand.</p>
<p>Auf diese Reise hab ich mich kaum vorbereitet. Am Abend zuvor hab ich mir von <a target="_blank" href="http://wikitravel.org/en/Oslo" >WikiTravel</a> die Liste ausgedruckt, damit ich wenigstens etwas habe. Aber eigentlich wollte ich mich einfach überraschen lassen. Als Gepäck reichte mir ein kleiner Tagesrucksack mit Unterwäsche, Wäschebeutel, Jacke und zur Not noch ein Fleece. So handlich war ich noch selten unterwegs. Was braucht man mehr?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-437" title="Ankunft in Oslo" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc05993-200x150.jpg" alt="Ankunft in Oslo" width="200" height="150" />In Oslo angekommen war es warm und strahlend blauer Himmel. Am Flughafen konnte ich doch nicht davon lassen, Informationen und Karten mitzunehmen. Im Zug in die Stadt legte ich mir automatisch die Sehenswürdigkeiten zurecht. Tja, die Macht der Gewohnheiten.</p>
<p>Aber dennoch liess ich die Stadt auf mich wirken und ging freudvoll meiner Nase nach.</p>
<p>Auch hier gibt es Protestkundgebungen zum 1. Mai. Der Umzug war ziemlich lange. Die grösste Gruppierung waren wohl die Tamilen, die auf den Genozid in Sri Lanka aufmerksam machten. Die Kolonne wollte kein Ende nehmen. Die nächst Grössere war gegen Israel gerichtet.</p>
<p>Auf dem Weg zum <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Palace%2C_Oslo" >Königlichen Schloss</a> kam ich noch beim <a target="_blank" href="http://www.hardrockcafe.com/" >Hard Rock Café</a> vorbei, wo ich natürlich ein T-Shirt kaufen musste. Meine einzige <a href="http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/hard-rock-cafe/" >Sammelleidenschaft</a>.</p>
<p>Vom königlichen Schloss hat man einen guten Ausblick auf die Stadt. Wie in London gibt es hier Wächter. Hier tragen sie einen komischen Hut mit einem Federbauschfimmel, der einem bei Wind im Gesicht kitzelt. Die Wiesen rund um das Schloss waren voll von Sonnenanbetern. Es war auch wirklich schön warm und sonnig.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-438 alignright" title="Gemütliche Zeit in Aker Brygge" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06043-200x150.jpg" alt="Gemütliche Zeit in Aker Brygge" width="200" height="150" /></p>
<p>Unten am Hafen bei <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aker_Brygge" >Aker Brygge</a> waren die Bars und Restaurants gepackt voll. Am Ende der Mole hatte es noch eine schöne Grünfläche, die sich zum Erholen anbietete. Dort traf ich Anne, die gerade von der Arbeit kam. Ein Krug Kaffee, Früchte und meine Schokolade. Was will man mehr bei diesem schönen Wetter? Insbesondere auch im Hinblick, dass ich auch gerne am Meer bin.</p>
<p>Anne ist auch bei <a target="_blank" href="http://www.couchsurfing.com/" >Couchsurfing</a> dabei und später kam noch ihr Gast aus Italien vorbei. Bei ihr durfte ich dann die nachfolgende Nacht übernachten.</p>
<p>Nachdem wir über das Reiseleben ausgiebig erzählt haben, bin ich mit Mariano noch zur gegenüberliegenden <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Akershus" >Festung</a> gelaufen, wo man einen schönen Ausblick hat. Gleich um die Ecke gab es ein Deja Vue. Wie in Sydney, wenn man vom Park her kommt, taucht unvermittelt das Opera House auf. Ebenso in Oslo. Das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Norwegian_Opera_and_Ballet" >Norske Opera</a> ist extrem beeindruckend. Wurde 2008 zum besten Kulturgebäude am World Architecture Festival erkoren. Hat gewissen Ähnlichkeiten mit einem Schiff oder auch einem Gletscher.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-439" title="Norske Opera" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06061-200x150.jpg" alt="Norske Opera" width="200" height="150" />Der Bau ist wirklich so hell wie Schnee und man konnte am Hang hinauflaufen aufs Dach. Wohl gemerkt, der Hang ist das Gebäude selbst.</p>
<p>Am nächsten Tag sah das Wetter etwas komisch aus. Ich liess den <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vigeland_Sculpture_Park" >Vigeland Park</a> mal aus, um auf besseres Wetter am Sonntag zu hoffen. Anstatt dessen ging ich zum Hafen und traf auf 3 Fischerboote, die ihre Ware verkauften. Ach ja, Thema Sea Food. Ich hoffte eigentlich, hier an der Quelle etwas Seafood Kultur geniessen zu können. Doch leider scheint man hier eher Seafood aus dem Supermarkt zu kaufen. Resp. ich fand auch keine Restaurants, die sich auf das spezialisierten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-440" title="Kon-Tiki" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06095-200x150.jpg" alt="Kon-Tiki" width="200" height="150" />Nun den, ich nahm die Fähre zur Museumsinsel, wo ich zuerst das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kon-Tiki" >Kon-Tiki</a> und dann das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Viking_Ship_Museum_(Oslo)" >Viking Museum</a> besuchte. Im <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kon-Tiki" >Kon-Tiki Museum</a> sind die beiden Flosse, die ein Forscher baute, aufgebaut. Er wollte beweisen, dass einerseits die Ägypter mit einem Papyrus-Boot in die Karibik segeln konnten und andererseits die polynesischen Inseln aus Südamerika her besiedelt wurden. Extrem spannend und lehrreich. In den Zusammenhang fällt auch, dass die Maori in Neuseeland von den Inseln her kamen. Sind die Maori nun Ägypter <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ?</p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Viking_Ship_Museum_(Oslo)" >Viking Museum</a> hingegen fand ich nicht so spannend. Ein paar alte Wikingerboote, die man als Grabstätte verbuddelt hatte. Aber immerhin gut erhalten.</p>
<p>Anschliessend machte ich eine kleine Stadtrundfahrt. Ich fuhr einfach ein bisschen Bus, Tram und schlussendlich Zug und landete auf einem &#8220;Aussichtsberg&#8221; Frognerseteren. Das Wetter war ja am Samstag nicht so prächtig, sodass der Ausblick nicht so berauschend war. Dafür war das nahegelegene &#8220;Gipfelrestaurant&#8221; schön heimelig und es gab feine Apfeltorte.</p>
<p>Von dort bin ich dann nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holmenkollen" >Holmenkollen</a> runter gelaufen. Auf dem Weg liegt auch die berühmte Sprungschanze. Die wurde letztes Jahr abgerissen, um was Neues zu bauen. Die Baugrube sah ja extrem schlimm aus. Eine riesige Betongrube inmitten grüner Natur. Einfach scheusslich.</p>
<p>Am Abend traf ich dann Anne wieder und sie zeigte mir etwas von ihrer Umgebung und wir sind dann noch lecker essen gegangen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-441" title="Im Vigeland Park" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06142-150x200.jpg" alt="Im Vigeland Park" width="150" height="200" />Am Sonntag war dann wieder besseres Wetter. Der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vigeland_Sculpture_Park" >Vigeland Park</a> stand noch aus. Der Park ist wirklich toll. Hunderte von Skulpturen, die das menschliche Leben widerspiegelte. Einfach schön. Der Vigeland, der diese Skulpturen alle schuf, hatte auch einen Bruder, der ebenso künstlerisches Blut hatte.</p>
<p>Er hatte ein grosses Haus gebaut, das nur aus einer Halle bestand. Der Eingang war 1.50 hoch, sodass man mit Demut einschreiten musste. Dieses Museum war sein Mausoleum und praktisch zappenduster. Nach vielen Minuten gewöhnten sich die Augen an die Dunkelheit. Auch er hatte das menschliche Leben im Sinn und zeichnete auf 800 m2 verschiedene Szenen nach. Ich gewann den Eindruck, er zeichnete vor allem Frauen und ein paar abstrakte Vorstellungen wie z. B. Sex von 2 Skeletten.</p>
<p>Zurück im Hafen besuchte ich noch das Nobel Peace Center, Heimstätte des <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis" >Friedensnobelpreises</a>. Die anderen Nobelpreise werden von Schweden vergeben. Ich wollte dieses Museum auch besuchen, um etwas mehr über den Herrn Nobel zu erfahren, da ich aktuell an einem Projekt bin, dass auf dem Fabrikareal von ehemals Dynamite Nobel liegt.</p>
<p>Den Nachmittag liess ich mit einem Kaffeestopp an der Front ausklingen, bevor dieses schöne Wochenende schon wieder Vergangenheit ist. Es hat sich gelohnt, kurz nach Oslo zu fliegen.</p>
<p>Fotos finden sich in meiner <a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp/100483" >Gallery</a>.</p>
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		<title>Testbericht Wintec WPL-1000 GPS Datenlogger</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/08/12/testbericht-wintec-wpl-1000-gps-datenlogger/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zäme Von meiner letzten Weltreise her hatte ich ein paar Bilder, wo ich mich immer frage, wo ich das aufgenommen habe. Wenn man schnell unterwegs ist, vergisst man manchmal, wo man was aufgenommen hat. Insbesondere im nachhinein zuhause. Kameras mit einem GPS-Empfänger sind eine Seltenheit (aber wird es in ein paar Jahren serienmässig geben). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/wpl-1000.jpg"  rel="prettyPhoto[299]"><img class="alignright size-medium wp-image-300" title="Wintec WPL-1000" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/wpl-1000-200x147.jpg" alt="" width="200" height="147" /></a>Hallo zäme</p>
<p>Von meiner letzten Weltreise her hatte ich ein paar Bilder, wo ich mich immer frage, wo ich das aufgenommen habe. Wenn man schnell unterwegs ist, vergisst man manchmal, wo man was aufgenommen hat. Insbesondere im nachhinein zuhause. Kameras mit einem GPS-Empfänger sind eine Seltenheit (aber wird es in ein paar Jahren serienmässig geben).</p>
<p>Für die letzte Reise nach Australien hab ich mir überlegt, einen GPS Datenlogger zu kaufen und mal zu testen. Das GPS ist ein kleines Teil mit einem USB-Port. Als richtiges GPS ist es wohl nicht zu gebrauchen. Man kann nämlich nur das Display ablesen, aber keine Karten anzeigen oder Routen berechnen lassen. Der einzige Zweck ist, kontinuierlich den aktuellen Standort zu speichern.</p>
<p>Die Idee war, einerseits nachträglich auf Google Maps zu sehen, wo man durchgefahren ist. Anderseits alle Fotos mit GPS-Informationen zu versorgen. Die Bedingung war, dass wir sämtliche Uhrzeiten auf den Kameras auf GMT einstellten.</p>
<p>Während unserer Reise war die Handhabung ein Kinderspiel. Gerät anschalten und im Auto irgendwo hin legen oder mit sich herumtragen. Am Abend dann die Batterien wechseln, damit am nächsten Tag wieder frisch weiter Daten gespeichert werden können.</p>
<p>Das Teil brauchte 2 AAA Batterien und wir hatten 5 Sets dabei. Mit dem Auto hatten wir den Vorteil, dass wir unterwegs immer mal wieder Batterien laden konnten.</p>
<p>Wenn wir es mal ins Internetcafe schafften, schaute ich auf dem USB-Stick nach, wie viele Daten er denn schon geloggt hatte. Am Anfang hatte er die Kapazität von 100&#8217;000 Koordinaten recht schnell vollgeschrieben und somit verlor ich für Melbourne ein Teil der Daten. Deshalb musste ich ein paar Korrekturen anbringen. Von da an schrieb er nur noch alle 20 Sekunden einen Datensatz. Das gab pro Tag an die 3000 Koordinaten. Detailliert genug. Auch schrieb das Teil gleich eigene Websiten, worin Google Maps integriert war und man sah, wohin man denn in den vergangenen Tagen so gefahren ist.</p>
<p>Die grosse Arbeit kam dann zuhause. Die Datenqualität war meistens sehr gut. Ausserhalb einer Stadt mit freier Sicht zum Himmel schrieb er die Daten zuverlässig. Aber wenn wir zu Fuss in der Stadt unterwegs waren, dauerte es meistens lange, bis er wusste, wo wir waren und führte uns manchmal aus der Stadt heraus, um nach ein paar Koordinaten wieder zurück zu kommen. Das gab dann für Sydney so lustige Sternbilder mit vielen &#8220;Ausreisern&#8221; mit sagenhaften Geschwindigkeiten von mehr als 1000 km/h. Zu Fuss versteht sich <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Um die Bilder mit diesen Koordinaten zu versorgen, musste ich zuerst das richtige Tool dazu finden. War nicht ganz einfach, aber schlussendlich fand ich dann für den Mac doch was Gutes. Mit einer Stapelverarbeitung konnten die Bilder in einem Rutsch im EXIF-Header mit diesen Informationen versehen werden. Zusätzlich holte er sich im Internet die Ortsnamen dazu.</p>
<p>Wer sich die Bilder via einer Weltkarte anschauen möchte, kann sie sich auf meiner Flickr-Gallery unter <a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/zemp/map/" >http://www.flickr.com/photos/zemp/map/</a> oder unter den entsprechenden Australien-Alben anschauen.</p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Ecki</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilder von Australien</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/08/12/bilder-von-australien/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 07:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht. Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm&#8230; Aber wir haben nun eine gute Auswahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht.</p>
<p>Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm&#8230; <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber wir haben nun eine gute Auswahl aus diesen Fotos getroffen. Es sind &#8220;nur noch&#8221; 435 Land- und 60 Tauchfotos.</p>
<p>Wir haben die Fotos thematisch in 5 Alben gegliedert. Bitte klicke auf eines dieser Alben. Wenn die Seite aufgeht, kannst du unten auf Slideshow oder andere Darstellungsformen klicken.</p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100291" >01 Melbourne, Great Ocean Road, Wilsons, Mt Kosciuszko</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100291" ><img class="size-full wp-image-279 alignnone" title="01 Melbourne, Great Ocean Road, Wilsons, Mt Kosciuszko" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/01.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100298" >02 Canberra, Sydney, North Coast, Fraser Island, Brisbane</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100298" ><img class="alignnone size-full wp-image-280" title="02 Canberra, Sydney, North Coast, Fraser Island, Brisbane" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/02.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100367" >03 Outback</a><br />
<a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/02.jpg"  rel="prettyPhoto[295]"></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100367" ><img class="alignnone size-full wp-image-281" title="03 Outback" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/03.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100312" >04 Cairns, Cape Tribulation</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100312" ><img class="alignnone size-full wp-image-282" title="04 Cairns, Cape Tribulation" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/04.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100103" >05 Tauchen Byron Bay, Great Barrier Reef</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100103" ><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="05 Tauchen Byron Bay, Great Barrier Reef" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/05.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p>Als zentrale Anlaufstelle über unsere Reise besuche <a href="http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/2008-australien/" >http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/2008-australien/</a></p>
<p>Viel Spass beim Anschauen und herzliche Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<title>Unterschiede Australien  Europa</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/08/11/unterschiede-australien-europa/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 14:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Durchreise haben wir laufend einige Sachen aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind, die hier anders sind als bei uns. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Fahren auf der linken Strassenseite. Kreis auch. Blinker und Scheibenwischer vertauscht Beim Über-die-Strasse-gehen sollte man zuerst rechts anstelle von links gucken. Beim Rolltreppenfahren steht man links (und geht rechts) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Durchreise haben wir laufend einige Sachen aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind, die hier anders sind als bei uns. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<ul>
<li>Fahren auf der linken Strassenseite. Kreis auch.</li>
<li>Blinker und Scheibenwischer vertauscht</li>
<li>Beim Über-die-Strasse-gehen sollte man zuerst rechts anstelle von links gucken.</li>
<li>Beim Rolltreppenfahren steht man links (und geht rechts)</li>
<li>Sonne geht auch im Osten auf, aber dreht über Norden nach Westen (logisch)</li>
<li>Der Mond nimmt auf der falschen Seite zu.</li>
<li>Man muss den Türknauf zudrehen, damit die Türe aufgeht</li>
<li>Drehtüren drehen umgekehrt</li>
<li>Da wo bei uns eine Achtung Reh-Tafel steht, gibt es hier ein Kangaruh &#8211; aber bei beiden sieht man nichts.</li>
<li>Je grösser die Münze, desto kleiner der Wert (zumindest bei 0.5$, 1$ und 2$).</li>
<li>Man sagt, dass das Wasser beim Ablaufen anders dreht.</li>
</ul>
<p>Liebe Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<item>
		<title>11 Cairns, Great Barrier Reef (10.-17.04.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/04/17/11-cairns-great-barrier-reef/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 21:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Cairns ist eine coole Stadt. Warm, schönes Stadtzentrum und eine 4800m2 Laguna zum Baden mit Palmen, Gras, Sand und freie moderne BBQ-Möglichkeiten. Schön genug, dass man hier endlich Urlaub vom Urlaub machen kann Melly zumindest. Ecki zog es gleich weg auf einen 4 day trip zum Great Barrier Reef zum Tauchen. Am Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Cairns ist eine coole Stadt. Warm, schönes Stadtzentrum und eine 4800m2 Laguna zum Baden mit Palmen, Gras, Sand und freie moderne BBQ-Möglichkeiten.</p>
<p>Schön genug, dass man hier endlich Urlaub vom Urlaub machen kann <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Melly zumindest. Ecki zog es gleich weg auf einen 4 day trip zum Great Barrier Reef zum Tauchen.</p>
<p>Am Freitag 17 Uhr war Check-In. Ich hatte meinen Rucksack, Tauchcomputer und Maske dabei. Sämtliche restliche Tauchausrüstung war an Bord. Anders auf bisherigen Schiffen, auf denen ich bisher getaucht bin, hat es hier Platz dafür.</p>
<p>Das Boot war ohnehin gross: Sonnendeck, darunter 6 Kabinen und mittleres Deck, darunter Salon und Tauchdeck und darunter nochmals 6 Kabinen und der Maschinenraum, indem man sogar richtig stehen kann.</p>
<p>Auf dem Tauchdeck hatte jeder seinen Platz und die Flaschen wurden nach jedem Tauchgang gleich wieder gefüllt. Nice and easy.</p>
<p>Der Salon war gross genug, dass sämtlich 22 Gäste und 11 Crew essen und sein können. Dazu noch 2 Macs und Wireless Internet, welche ich hier sicher nicht benutzte.</p>
<p>Vier Mal täglich wurde getaucht. Schon bald war man im Tauchrhythmus: Tauchen, Essen und Schlafen. Essen war immer gut und die feinen Muffins mörderisch.</p>
<p>Und nun endlich Tauchen. Haie, Zackis, Rotfeuerfische und viele Rifffische waren immer wieder zu sehen. Blaupunktrochen, Steinfisch, Drachenkopf, Barrakudas, Schildkröte waren da schon seltener.</p>
<p>Nach der ersten Überfahrt fand im Ribbon Reef am Cod Hole ein Cod-Feeding (Zackenbarsche) statt. Nicht viel, aber diese riesigen fetten Kolosse waren schon furchteinflössend, wenn sie direkt vor der Nase rumschwimmen.</p>
<p>Nach einer ziemlich schaukeligen Nacht-Überfahrt vom Great Barrier zum Osprey Reef fand ein Shark-Feeding an. War schon brutal, wie sich die 10-15 Haie sich um ein paar kleine Tunastücke prügelten. Eigentlich bin ich kein grosser Fan von solchen Sachen, war aber trotzdem ein Erlebnis.</p>
<p>Melly währenddessen hat einen richtigen Urlaubstag eingelegt und an der Lagune gelegen und gelesen. Es war der erste Tag hier, an dem ich mein Buch gelesen habe!</p>
<p>Am Sonntag habe ich einen Tagesausflug zum Cape Tribulation gemacht. Wir waren eine kleine Gruppe im Bus und haben eine schöne Schlucht (die Mossman Gorge) besucht. Dann ging es zu einem Zoo, wo wir Kasuare, Krokodile, Schlangen und viele Vögel gesehen haben. Die nächste Station war dann am Cape Tribulation, wo wir direkt am Strand Mittag gegessen haben. Und dann ging es auch schon wieder zurück Richtung Cairns. Auf dem Weg haben wir noch eine Bootsfahrt auf dem Daintree River gemacht, wo wir kleine und grosse Krokodile, eine Schlange viele Vögel und einen Frosch in freier Wildbahn gesehen haben.</p>
<p>In Cairns bin ich noch ein bisschen bummeln gewesen und habe mich massieren lassen. Herrlich <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Montag habe ich einen Ausflug nach Kuranda gemacht. Das wird gross angepriesen, mit einer Seilbahn, die über den Regenwald fährt, buntem Markt in Kuranda und einer Scenic Railway für den Rückweg. An der Seilbahn habe ich eine Schweizerin getroffen, mit der ich dann zusammen den Tag verbracht habe. Die Seilbahn fanden wir nicht sooo aufregend, aber es war trotzdem schön. Wir haben einen schönen Wasserfall gesehen, wo wirklich einiges an Wasser runtergefallen ist. Nicht so wie die vielen ausgetrockneten Flussbetten, die wir bisher gesehen haben. Auf dem Markt gab es viele schöne Sachen zu kaufen &#8211; die ich alle dagelassen habe, da mein Rucksack eh schon viel zu voll ist. Nach einem Spaziergang durch den Regenwald ging es dann gemütlich mit der Bahn zurück.</p>
<p>Ja und am Dienstag habe ich dann Ecki von seinem Boot abgeholt. Das Buch ist ausgelesen und ich kann mit dem zweiten Teil anfangen (nachdem Ecki schon durch ist, lese ich nun die Trilogie vom Goldenen Kompass).</p>
<p>Mittwoch sind wir nochmal gemeinsam aufs Wasser gegangen. Wir haben einen Schnorcheltrip gebucht. Schon kurz vor 7 hat uns der Bus abgeholt und nach Port Douglas gefahren. Von hier aus ging das Boot zu den schöneren Stellen am Riff. Unterwegs hat es ganz schön geschwankt. Dreimal konnten wir ins Wasser und wir haben alles wichtige gesehen: viele bunte Fische und Korallen, Barakudas, einen Zackenbarsch (nicht ganz so gross wie die Exemplare bei Eckis Tauchgang, aber für Melly gross genug&#8230;) und einen Hai. Und der hat uns nicht gebissen <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Donnerstag war dann unser letzter Tag. Wir haben gepackt, die letzten Postkarten geschrieben und verbrachten die Zeit an der Lagune bis Fabienne und Claude uns trafen.</p>
<p>Nach Melbourne verpassten wir uns um einen Tag in Brisbane. Wir erzählten uns unsere Erlebnisse, quatschten über Reisen, Australien, über unsere Pläne und am Abend brachten Sie uns zum Flughafen.</p>
<p>Wir fliegen nun via Melbourne, Singapore, Frankfurt nach Berlin. Hoffentlich in Exitsitzen. Schade, dass die 6 Wochen schon wieder um sind.</p>
<p>Mit vier weinenden Augen<br />
Ecki &amp; Melly</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_16"><p class='post-video'><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_16" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?kmlid=16" style="border: 0px; width: 500px; height: 300px;" name="Google_KML_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><em>(Aufenthalt in Cairns)</em></p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_32"><p class='post-video'><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_32" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?kmlid=32" style="border: 0px; width: 500px; height: 300px;" name="Google_KML_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><em>(Tauchtrip zum Great Barrier Reef und Osprey Reef)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Outback (06.-10.04.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/04/10/10-outback/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Im Flugzeug nach Alice Springs haben wir versucht, unseren Schlaf nachzuholen. Am Flughafen haben wir unseren 4WD in Empfang genommen, damit wir das Outback von Australien erkunden können. Wir stellten dann fest, dass 4WD nicht gleich 4WD ist. Bei unserem Auto werden immer alle 4 Räder angetrieben &#8211; es gibt nichts zu Schalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Im Flugzeug nach Alice Springs haben wir versucht, unseren Schlaf nachzuholen.</p>
<p>Am Flughafen haben wir unseren 4WD in Empfang genommen, damit wir das Outback von Australien erkunden können. Wir stellten dann fest, dass 4WD nicht gleich 4WD ist. Bei unserem Auto werden immer alle 4 Räder angetrieben &#8211; es gibt nichts zu Schalten, was die Sache für uns leichter macht. Einige Strecken dürfen wir damit nicht befahren. Aber zumindest die, die uns wichtig sind.</p>
<p>In Alice haben wir neue Vorräte und viel Wasser (33 Liter) gebunkert.</p>
<p>In den ersten 100 km Richtung Süden dünnte der Verkehr stark aus. Die ersten Roadtrains mit 3-4 Anhängern kamen uns auch entgegen.</p>
<p>Melly kriegte einen Geschwindigkeitsrausch als wir plötzlich 130 fahren durften. Bisher durften wir immer nur 100 oder 110 auf dem Freeway fahren.</p>
<p>Dann wurde es Zeit für das Outback. Wir brausten über eine rote Sandpiste zu den ersten Highlights &#8211; Rainbow Valley mit einem Hügel aus verschiedenfarbigen Sandschichten und Henbury Krater von einem Meteoriten-Einschlag.</p>
<p>Auf unseren Ausflügen wurden wir jeweils von Fliegen belagert. Warum die Nase, Mund und Ohren so scharf finden, wissen die Götter. Glücklicherweise hatten wir Moskitokopfnetze dabei. Das machte es erträglicher.</p>
<p>Zurück auf dem Highway merkten wir bald, dass das Fahren kein Zuckerschlecken ist. Alles nur geradeaus. Manchmal eine kleine Kurve und alle 50 km ein paar Hütten.</p>
<p>Übernachtet haben wir beim Mount Ebenezer Roadhouse (haben keinen Berg entdecken können). Ein Wüstenkaff, das scheinbar nur aus dieser Bar besteht. Der Boden war hart, dafür kostenlos (mit Toilette und Dusche). Die Steine, die wir fürs Zelt beschweren verwendeten, nahmen wir gleich mit (aber brauchten sie nicht mehr).</p>
<p>Bevor wir am nächsten Tag die letzten Kilometer zum Uluru (Ayers Rock) unter die Räder nahmen, besuchte uns ein Baby-Kamel beim Frühstück.</p>
<p>Vor dem Uluru sahen wir zuerst den Mt Connor, ein Tafelberg wie im Monument Valley. Dann endlich der heiss ersehnte Stein &#8211; Uluru.</p>
<p>Unbeeindruckt liessen wir ihn stehen und fuhren weiter zu den Kata Tjuta (die Olgas), eine Ansammlung von kleineren aber höheren Monolithen als der Uluru. Die sind auch nicht so rot wie der Uluru.</p>
<p>Dort wanderten wir in brütender Hitze zwischen den Kollosen auf dem Valley of the Winds Track. Tolle Ausblicke.</p>
<p>Nach 3 Stunden waren wir doch froh, wieder zurück zu sein.</p>
<p>Wir fuhren zurück nach Yulara, dem Hauptort (oder Riesenresort) in der Gegend. Melly schenkte Ecki zu Weihnachten einen Helirundflug um den Uluru und Kata Tjuta. Das lösten wir nun ein.</p>
<p>In einer kleinen bequemen Büchse, die nur wenige Instrumente hatte, flogen wir wie ein Blatt im Wind. Super Aussicht von hier oben gab es. Der majestätische Uluru und die Kata Tjuta sahen wie Klippen in einem Meer aus. Alles andere ist einfach nur flach. Rot und braun aber auch viele Grün- und Gelbtöne beherrschten die Umgebung.</p>
<p>Zurück in Yulara schauten wir erst beim Camping vorbei. Mitten in dieser Wüste eine grüne saftige Wiese. Irgendwie pervers.</p>
<p>Dann war es schon Zeit für den Sonnenuntergang. Wir waren zeitig dort und bewunderten den Sonnenuntergang und wie das Rot des Steins intensiver wurde.</p>
<p>Um 5.30 am nächsten Morgen standen wir wieder auf, packten zusammen und fuhren zum Sonnenaufgangsplatz. Dort teilten wir mit vielen anderen den Sonnenaufgang. Wir haben bestimmt schon über 100 Bilder vom Uluru.</p>
<p>Als alle wieder weg waren, konnte sich auch Melly los reissen und kam zu Eckis Frühstück zum Auto zurück.</p>
<p>Um 8 Uhr nahmen wir an einer kleinen Wanderung auf dem Mala Track teil, wo uns die Rangerin einiges über die Natur, Geschichte, Höhlen und Aboriginalgut erzählte. Sehr informativ.</p>
<p>Um 10 starteten wir mit unserem Walk um den Stein, wo es weitere Fotos gab.</p>
<p>Am Mittag waren wir wieder zurück beim Auto. Wir waren froh, dass wir die Wanderung so früh machten. Die Sonne brennt ganz ordentlich. Aber die vielen Fliegen sind echte Plagegeister.</p>
<p>Den Stein haben wir aus Respekt vor den Aboriginals nicht bestiegen. Genügend Informationen zu deren Kultur erhielten wir im Cultural Center.</p>
<p>Dann war es Zeit, dem Stein Tschüss zu sagen und wir fuhren weiter zum King&#8217;s Canyon, wo wir auch wieder Gras für unser Zelt hatten, das aber nicht so grün war. Auch i. O.</p>
<p>Auf dem Weg dahin bewunderten wir immer wieder die rote Farbe. Fährt man z.B. im Gegenlicht erscheinen die Steine und der Boden am Strassenrand grau. Guckt man in den Rückspiegel ist alles rot. Faszinierend.</p>
<p>Am nächsten Tag sind wir wieder zu unchristlichen Zeiten aufgestanden. Denn auch hier gibt es Sonnenaufgänge. Wird langsam zur Gewohnheit.</p>
<p>Beim King&#8217;s Canyon stiegen wir rasch zum Rand hoch und bewunderten zeitig den Sonnenaufgang.</p>
<p>Wir setzten unsere Wanderung um den Canyon fort und bewunderten die Natur. Das Canyondach besteht aus lauter kleinen Hügel, die die Errosion durchgewaschen hat. Diese bestehen aus vielen Schichten Sandstein, sodass es aussieht, als ob sie gemauert wären.</p>
<p>In einer grossen Spalte konnte sich Wasser sammeln, sodass die Natur dort sehr üppig ist. Es heisst auch &#8220;Garden of Eden&#8221;.</p>
<p>Nach 4.5 Stunden (11.30 Uhr) waren wir zurück und gönnten uns im kalten Swimmingbad eine Erfrischung bevor wir die nächste Etappe in Angriff nahmen.</p>
<p>Der Weg führte uns 155 km auf unbefestigten Strassen durch den Mereenie Loop, Aboriginalland. Mal gings ruppig, mal sanft im Sand oder einfach hart wie auf einer Autobahn. 4WD Light.</p>
<p>Auf den West MacDonnell Ranges schauten wir noch bei der Redbank Gorge vorbei bevor wir uns bei der Glen Helen Gorge einquartierten.</p>
<p>Bisher hatten wir günstig gelebt. Zelten und selber Kochen. Unsere Vorräte sind fast alle aufgebraucht (gut zum Fliegen) und so gönnten wir uns ein Nachtessen. Ein<br />
Outbackmeal bestehend aus Kamel, Emu, Krokodil, Kängaruh, Barramundi (Fisch) und Lamm. Dazu Kartoffelschnitze und untypischerweise griechischer Salat. Berauschend war es nicht, aber viel. Wie kann man sowas nur alleine essen?</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir nicht ganz so früh aufgestanden &#8211; 7 Uhr. Bevor wir zurück nach Alice Springs gefahren sind, haben wir noch die Gorge hier besucht.</p>
<p>Auf dem Weg lag auch noch die Ormiston Gorge, wo wir auf den Ghost Gum Lookout gehetzt sind. Von dort hatten wir einen guten Ausblick zum Wasserloch und die Schlucht.</p>
<p>Der nächste Halt war Standley Chasm, wo wir zur Felsspalte gelaufen sind und die herrlichen Rottöne durch indirektes Sonnenlicht fotografiert haben. Dahinter sind wir noch etwas in den Schlucht herum geklettert.</p>
<p>Dann war es aber Zeit für unsere Rückkehr zum Flughafen. Unser Auto haben wir nur bis 12 Uhr gemietet. Kurz noch getankt und dann waren wir am Flughafen.</p>
<p>Alles ausgeladen (grosser Haufen), Auto zurückgegeben, dann packen und Check-in.</p>
<p>Um 17 Uhr sind wir dann nach Cairns geflogen.</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<title>09 Brisbane (03.-06.04.2008)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 21:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Wir sind am Abend heil nach Brisbane gekommen. Wir haben unser ganzes Auto entrümpelt, den wir mussten unser Auto abgeben. Unser Zimmer sah ja aus. Das alles passt in unsere Rucksäcke? Unser Motelzimmer war sehr schön und gut eingerichtet. Als wir später auscheckten, merkte er, dass er uns ein falsches Zimmer gegeben hatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Wir sind am Abend heil nach Brisbane gekommen. Wir haben unser ganzes Auto entrümpelt, den wir mussten unser Auto abgeben. Unser Zimmer sah ja aus. Das alles passt in unsere Rucksäcke? Unser Motelzimmer war sehr schön und gut eingerichtet. Als wir später auscheckten, merkte er, dass er uns ein falsches Zimmer gegeben hatte.</p>
<p>Am nächsten Tag machten wir den City-Walk und schauten uns die wichtigsten Orte an.</p>
<p>Das Stadtzentrum ist klein, aber gross genug. Gerade richtig, um zu Fuss schnell zum gewünschten Ort zu kommen.</p>
<p>Die Parklandschaft am Südufer fanden wir toll. Schöne mit Pflanzen überwachsene Wege, Cafes und ein Citybeach zum Baden.</p>
<p>Am späten Nachmittag suchten wir noch einen Arzt auf. Melly hat schon seit geraumer Zeit Schmerzen im rechten Bein. Der schickte uns dann gleich zur Ultraschalluntersuchung, weil er eine Thrombose befürchtete. Der Bus dahin führte über Brücke, Tunnel und eigene Strassen. Irgendwie cool.</p>
<p>Am nächsten Tag waren wir wieder beim Arzt. Es wurde nichts schlimmes festgestellt, sie soll nur wieder Heparin spritzen.</p>
<p>Wir mieteten Fahrräder und fuhren dem Fluss entlang in die weitere Umgebung. Schon schön hier.</p>
<p>Über die Parks hier in Australien müssen wir nun doch was schreiben. Jedes hinterletzte Kaff hat hier irgendwo grosse oder noch grössere Rasenflächen zum sich treffen, Party feiern und Grillen. Meistens noch mit tollen Kinderspielplätzen. Dazu noch ein BBQ Grill, wo man meistens kostenlos Gas zum Grillen bekommt. Einfach Allgemeingut. Echt toll!</p>
<p>Am Abend wieder packen. Chinatown haben wir auch noch besucht.</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir um 4:30 aufgestanden und um 5:15 zum Flughafen gefahren. Dort gaben wir das Auto ab. Wir sind genau 4700 km von Melbourne nach Brisbane gefahren und schätzten unser tolles Auto sehr. Natürlich mit Umwegen.</p>
<p>Jetzt geht es ins rote Zentrum nach Alice Springs.</p>
<p>Alles Gute<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<title>08 Fraser Island (01.-03.04.2008)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 21:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[An unserem Beachtag in Byron Bay haben wir am Abend mal nachgerechnet, wieviel Zeit uns noch bleibt. Wir haben festgestellt, dass uns die Zeit nicht reicht, alles zu sehen. Wir priorisierten unsere Wünsche und haben entschieden, dass wir direkt via Brisbane für 2 Tage nach Fraser Island fahren und dann für 2 Tage wieder zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An unserem Beachtag in Byron Bay haben wir am Abend mal nachgerechnet, wieviel Zeit uns noch bleibt. Wir haben festgestellt, dass uns die Zeit nicht reicht, alles zu sehen. Wir priorisierten unsere Wünsche und haben entschieden, dass wir direkt via Brisbane für 2 Tage nach Fraser Island fahren und dann für 2 Tage wieder zurück nach Brisbane, bis unser Flieger nach Alice Spring geht.</p>
<p>So haben wir uns auf den Weg in den Norden gemacht.</p>
<p>Unterwegs haben wir noch in Surfers Paradise halt gemacht, die Wellen und die Skyline studiert und im einzigen Hard Rock Cafe in Australien ein T-Shirt gekauft.</p>
<p>Nach 16 Uhr kamen wir in Rainbow Beach an und bezogen unser Zimmer im YHA.</p>
<p>Wir hatten ja noch genug Zeit und wir wanderten noch ein bisschen herum. Zum Beach, der kleinen Hauptstrasse und einem Lookout etwas weiter weg.</p>
<p>Wir waren ziemlich überrascht, als sich der Lookout als Sandblow entpuppte &#8211; eine grosse Schneisse zwischen 2 Hügeln, wo der Wind durchpfeift und schöne Sand-Wellen aufwirft.</p>
<p>Dort genossen wir den Sonnenuntergang. Je weiter nördlicher wir kommen, desto früher wird es dunkel. Hier schon um 19 Uhr.</p>
<p>Am nächsten Morgen warteten wir pünktlich um 9 Uhr auf den Bus. Wir haben eine Tour mit Fraser Experience gebucht, um mit einem kleinen 4WD-Bus auf diese Sandinsel zu fahren.</p>
<p>Um 9.30 rief Ecki mal an, wo der Bus bleibt. Der Unternehmer meinte, er werde pünktlich sein, denn es sei erst 8.30. Wir haben unbemerkt eine Zeitzone überschritten. Nirgendwo war ein Schild und in den Karten stand auch nichts. Wer denkt schon, dass wenn er von Süden nach Norden fährt, eine Zeitzone überschreitet?</p>
<p>Der Bus war dann pünktlich und mit 14 Personen fuhren wir auf die Insel. Unser Fahrer und Tourguide arbeitet normalerweise in der Werkstatt und war dementsprechend gut drauf und motiviert. Er quasselte ununterbrochen ins Mikrofon und schüttete uns in schnellem Englisch mit Informationen, Geschichten und Gerüchten zu. Und das an beiden Tagen.</p>
<p>Fraser Island ist die grössten Sandinsel der Welt und man kann nur mit 4WD-Fahrzeugen fahren.</p>
<p>Mit der Fähre setzten wir über und fuhren dann auf der Sand-Autobahn nahe am Wasser den 75-Miles-Beach hoch.</p>
<p>Irgendwo in der Mitte fuhren wir ins Inland, wo es viel ruppiger war. Er zeigte uns Bäume, Pflanzen, Tiere und erzählte uns über Vergangenes und Aboriginal-Geschichten.</p>
<p>Später besuchten wir den Lake McKenzie, ein blauer See mit weissem Sandstrand und grüner Umgebung. Paradisisch. Wir schwammen im See und assen zu Mittag. Schon schön, mal nicht selbst zu fahren, essen zu machen und uns zu entscheiden, wohin wir wollen.</p>
<p>Am Abend war es nun noch früher dunkel. Schon um 18 Uhr (wegen der Zeitzone). Wir assen was und quasselten noch mit den anderen Mitreisenden.</p>
<p>Am nächsten Tag sind wir weiter die Küste hoch gefahren. Am Eli Creek sind wir den Bach hoch gewatet und liessen uns dann im seichten Wasser runter treiben.</p>
<p>Weiter ging es zu den Pinnacles, farbige Sandspitzen und zum Moheno, einem Wrack eines Luxusliners.</p>
<p>Am Indian Head, fast am Nordende der Insel, sind wir auf die Klippen geklettert. Man hört ja viel von Birdwatching und dann ist es meistens schwierig, irgendwas zu entdecken. Fishwatching ist viel spannender und einfacher. Schildkröte, Rochen und Haie gabs zu sehen. Ecki hat bessere Augen für Fische als für Landtiere (selbst, wenn sie ewig weit weg sind).</p>
<p>Dann ging es die ganze Insel wieder runter, kurz was gegessen und um 16 Uhr waren wir zurück auf festem Boden.</p>
<p>Wir waren noch halb im Insel-Fieber aber wir mussten weiterfahren nach Brisbane. Wir hatten unsere Unterkunft bereits gebucht.</p>
<p>Demnächst mehr vom roten Zentrum.</p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<title>07 Byron Bay (30.-31.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/31/07-byron-bay/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 21:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[In Nimbin besuchten wir am Sonntag dann den Community Market mit den vielen bunten Produkten, die eine Hippiegesellschaft so verkauft. Über Nebenstrassen fuhr Melly bergauf und -ab Richtung Byron Bay, unserem Ziel. In Byron Bay wanderten wir einen Track rund um den Leuchtturm herum. Hier sind wir am östlichsten Punkt von Australien Mainland. Von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Nimbin besuchten wir am Sonntag dann den Community Market mit den vielen bunten Produkten, die eine Hippiegesellschaft so verkauft.</p>
<p>Über Nebenstrassen fuhr Melly bergauf und -ab Richtung Byron Bay, unserem Ziel.</p>
<p>In Byron Bay wanderten wir einen Track rund um den Leuchtturm herum. Hier sind wir am östlichsten Punkt von Australien Mainland.</p>
<p>Von den Klippen sahen wir nicht nur die Brandung, sondern auch Schildkröten und auch einen Rochen. Eine Schule Delfine beobachteten wir beim Wellenreiten. Warum muss man da noch Tauchen?</p>
<p>Auf dem Rückweg sahen wir im Busch 2 Deltasegler (Melly: ich kenne die als Drachenflieger&#8230;), die sich für einen Flug bereit machten. Durch eine Schneise und von einer kurzen Rampe von vielleicht 2 m starteten sie in die Lüfte. Hier gibt es keine grossen Berge aber genug Wind an der Küste. So gibt es immer wieder einen Schirm, der an der Küste herum fliegt.</p>
<p>Nach diesem langen Spaziergang badeten wir ihm kühlen Meer.</p>
<p>Wir suchten uns dann einen Zeltplatz. Der erste verlangte soviel, dass man dafür fast im Hostel übernachten könnte. Der zweite war dann günstiger, aber auch der hatte keine Campkitchen mit Ausrüstung.</p>
<p>So fuhren wir in die Stadt, kauften uns 2 Pizzas und setzten uns an den Strand mit einer feinen Flasche Weisswein. Dazu gab es tollen Didgeridoo-Sound, den Ecki in andere Sphären hob.</p>
<p>Die Nacht war nicht so ruhig und angenehm, wie wir das uns wünschten.</p>
<p>Wir wollten mal einen Beach-Tag einschalten. Einfach mal nichts tun, am Strand rumhängen, Postkarten schreiben und andere Sachen machen.</p>
<p>Wir zogen in ein Backpackers um, das uns als sehr angenehm vorkam.</p>
<p>Aber wie das so ist, konnten wir uns nicht stillhalten.</p>
<p>Ecki ging tauchen und sah einige Haie (Leopard- und Wobbegong-), einige Schildkröten, einen grossen Rochen und einen unbekannten grossen Fisch, der sich nach Rückfragen als Kingfish entpuppte.</p>
<p>Melly derweil war auf der Suche nach Steineiern, wollte die Batterie der Uhr ersetzen (keine geeignete Batterie im ganzen Ort), wollte eine Lösung für das fehlerhafte Teleobjektiv finden (keiner hat eine Idee) und konnte eine Foto-DVD brennen. Dabei wollte sie schon längstens in der Sonne liegen.</p>
<p>Fast trafen wir uns zeitgleich am Strand wieder, wo wir dann mit Bodyboarding den Tag ausklingen liessen.</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
<p>PS: Morgen geht es auf Fraser Island.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>06 North Coast (24.-29.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/29/06-north-coast/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 21:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Auf dem Weg nach Port Stephans übernachteten wir in The Entrance auf einem Campingplatz. Haben wir am Anfang meistens in Hostels und Backpackers übernachtet, finden wir Camping nun toller. Da weiss man, was man kriegt (und mit einem zweiten Schlafsack friert Melly auch nicht mehr&#8230;). Wir haben herausgefunden, dass Camping und lecker Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde </p>
<p>Auf dem Weg nach Port Stephans übernachteten wir in The Entrance auf einem Campingplatz. Haben wir am Anfang meistens in Hostels und Backpackers übernachtet, finden wir Camping nun toller. Da weiss man, was man kriegt (und mit einem zweiten Schlafsack friert Melly auch nicht mehr&#8230;).</p>
<p>Wir haben herausgefunden, dass Camping und lecker Essen gehen genauso teuer ist wie Hostel und selber kochen. Was ist besser?</p>
<p>So torkelten wir nach leckerem chinesischen Essen und noch leckererem Wein zu unserem Zelt zurück.</p>
<p>Auf Port Stephans (eine Halbinsel, die eine grosse Bucht bildet) kann man so viele Sachen machen und sehen.</p>
<p>In Nelson Bay schifften wir uns auf einem Katamaran ein und suchten nach Delfinen. Zuerst mussten wir uns gedulden. Aber dann haben wir doch noch ein paar gesehen. Nicht berauschend viele und auch keine Sprünge, aber immerhin Delfine.</p>
<p>Zurück in Nelson Bay heizten wir zur nächsten Tour in Anna Bay. Stockton Bight, die längste Wanderdüne der südlichen Hemisphäre. Dort wollten wir auf den Sanddünen runterschlitteln.</p>
<p>Der erste Hügel war schon ganz nett. Aber so richtig lang ist das nicht. Doch den Asiaten macht das mehr Spass und es sieht auch lustig aus, wenn sie herumpurzeln.</p>
<p>Wir wanderten zur nächsten Düne, die etwas steiler ausgesehen hat. Es blieb bei einer Fahrt, denn Melly purzelte hier vom Brett und durch den Sand. Wo Sand so überall hin kommt&#8230; (Melly: Hat bestimmt ähnlich gut ausgesehen, wie diverse Purzelbäume im Tiefschnee auf meinem Snowboard&#8230;)</p>
<p>Im Meer daneben versuchten wir das meiste vom Sand wieder los zu werden. Aber es war ganz schön frisch.</p>
<p>Dann zogen dunkle Wolken auf und wir beeilten uns auf dem Campingplatz daneben unser Zelt aufzustellen. Wir schafften es gerade so, als der Sturzbach aus den himmlischen Toren sich über uns ergoss.</p>
<p>In Nelson genoss Ecki einen Teller voll bunter frischer Muscheln. Melly kostete tapfer Eckis Muscheln, aber blieb dann doch lieber bei Hühnchen.</p>
<p>Am nächsten Tag suchten wir nach Koalas. Hier sollte es jede Menge Plätze geben. Nach stundenlanger Suche, vielen Spaziergänge teils durch dichte Wälder zeigte sich kein einziger Koala, nicht ein einziger.</p>
<p>Dafür haben wir einen komischen Vogel gesehen, den wir später als Kookaburra identifizierten. Immerhin.</p>
<p>Frustriert assen wir einen hausgemachten Pie, die die Einheimischen zuhauf essen. (War auch wirklich lecker!)</p>
<p>Auf dem Weg nach Foster hielten wir noch beim Seal Rock Lighthouse, wo es auf vorgelagerten Felsen während der Paarungszeit voller Seehunde ist. Leider waren jetzt auch keine dort. Mit Tieren hatten es wir heute nicht so.</p>
<p>In der Nacht schüttete es wie aus Kübeln und es donnerte kräftig. Weltuntergangsstimmung für Melly und Ecki schläft seelenruhig und kann Melly nicht beschützen. (Sooooo gemein!)</p>
<p>Am Morgen stellten wir fest, dass der Unterboden des Autos etwas lose war. In einem Repairshop kroch ein Angestellter in Anzug unters Auto und befestigte es wieder mit Kabelbinder &#8211; kostenlos.</p>
<p>In Timbertown dreht sich alles um Holz. Ähnlich dem Ballenberg versuchte man alte Gebäude originalgetreu auszustellen. Wir glauben aber nicht, dass sie damals bereits Wellblech als Dach benutzten. War trotzdem noch nett.</p>
<p>Etwas später machten wir eine Führung beim Koala Hospital mit. Hier hin werden all die kranken, angefahrenen oder angekohlten Koalas gebracht um sie wieder gesund zu kriegen. Operationen, Virenbekäpfung, Zecken und was man sonst noch so alles kriegt. Viel ehrenamtliche Tätigkeit ohne Unterstützung der Regierung. War noch beeindruckend. Und hier konnten sich die Koalas nicht vor uns verstecken!</p>
<p>Am Hafen wurde die Breakwall, die den Hafen vor Wellen schützt, vollgemalt mit Bildern, Zitaten oder auch nur &#8220;ich war hier&#8221;. Alles schön bunt und abwechslungsreich. Daneben surfte die Jugend auf Bodyboards auf den Wellen herum.</p>
<p>Am Abend fuhren wir weiter, damit wir morgen nicht so weit bis zur nächsten Attraktion haben. Die armen Campingwarte. Wir kommen immer so spät und klingeln die weit nach Officeschluss heraus. Aber wir können doch nicht mitten im Tag unsere Unterkunft beziehen. Dann ist der Tag schon fast gelaufen.</p>
<p>Auf dem Weg nach Coffs Harbour besuchten wir noch einen National Park und dabei durfte Melly zum ersten Mal unser Auto durch einen Bach steuern.</p>
<p>In Coffs Harbour besuchten wir den Pet Porpoise Pool. Ein Delfinarium der besonderen Art. Zuerst kann man sich von Seehunden und Delfinen abknutschen lassen. Dann zeigen sie eine Show mit Seelöwen, Seehunden und Delfinen, was die so drauf haben. Sieht noch toll und natürlich aus, obwohl Ecki da immer etwas skeptisch ist.</p>
<p>Weiter gab es noch Kakadus und auch ein paar kleine Pinguine, die wir bereits mal in der Nacht sehen durften.</p>
<p>An der Hauptstrasse besuchten wir noch die Big Banana, wo sich alles rund um Bananen dreht. Wir waren die einzigen Gäste und lernten zuerst kennen, wie die Banane ihren Weg nach Australien fand. Danach bekamen wir eine Privatführung durchs Gelände, wo wir allerhand um diese Frucht kennen lernten. War sehr interessant.</p>
<p>Nachdem wir uns im nächsten Camping einlogierten, verspürte Melly einen grossen Bewegungsdrang woraufhin wir zur Muttonbird Island wanderten.</p>
<p>Anschliessend auswärts essen und im dunkeln auf einem Boardwalk am Fluss entlang zurück zum Camping.</p>
<p>Am Samstag hatten wir nun die Wahl, nach Nimbin oder nach Byron Bay zu fahren.</p>
<p>Im Lonely Planet stand, dass an jedem 3. und 5. Samstag ein Markt in Nimbin stattfindet. Das trifft sich ja gut und somit steuerten wir Nimbin an.</p>
<p>Auf dem Weg dahin besuchten wir noch den Sikhtempel in Woolgoolga. Ein schöner Tempel, der so gar nicht nach Australien passt.</p>
<p>Am frühen Nachmittag trafen wir in Nimbin ein, wo wir feststellten, dass der Markt nicht Samstags, sondern Sonntags stattfindet.</p>
<p>Nimbin ist eine alte Hippiekommune, wo alle mit langen Haaren und ausgefallenen Kleidern rumliefen. Überall roch es nach Gras.</p>
<p>Melly brauchte Bewegung und so steuerten wir den nächsten National Park an.</p>
<p>Der Pfad entpuppte sich teilweise als reine Schlammschlacht. Glücklicherweise hatten wir Sandalen an, die kann man gut Waschen.</p>
<p>Auf dem Rückweg spürte Melly einen Wurm auf ihrem Zehen. Sie versuchte zuerst erfolglos, ihn abzuschütteln. Sie zog schnell die Sandale aus, woraufhin er sich dann in den Riemen verkroch.</p>
<p>Der Wurm war relativ klein und es sah spannend aus, wie er sich lang machte und versuchte, den Fuss zu ertasten, der nicht da war.</p>
<p>Irgendwie krallte er sich am Schuh fest, denn es brauchte mehr als einen Schubser, um ihn wegzukriegen.</p>
<p>Dann untersuchten wir den anderen Schuh und da sahen wir, wie sich einer zwischen den Zehen von Melly verkrallte.</p>
<p>Da bekam es Melly mit der Panik zu tun. Schuh weg und Ecki mühte sich ab, ihn vom Zeh loszureissen. Ecki hatte Angst, dass er ihn gleich zerquetsche. Aber er ging dann doch ab und Blut verschmierte den Schuh &#8211; Blutegel.</p>
<p>Ecki hatte dann auch noch 2 auf seinen Füssen.</p>
<p>So macht Laufen keinen Spass und wir kehrten eilends zurück. Die Füsse sind noch dran und so viel Blut hatten sie noch nicht aus uns gesaugt. Aber wer kennt sich schon mit australischen Tieren aus und hat Lust, sich von Würmern anknabbern zu lassen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>05 Canberra, Sydney, Blue Mountains (17.-23.03.2008)</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 21:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Weg nach Sydney haben wir noch in Canberra Halt gemacht. Alle sagten uns, dass das nichts Spannendes ist. Laut Reiseführer soll man diese Warnungen aber in den Wind schlagen. Ausser dem wirklich schönen Parlamentsgebäude haben wir auch nicht viel entdeckt. Für Kunstliebhaber und Museumsgänger mag Canberra wohl mehr zu bieten haben, aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg nach Sydney haben wir noch in Canberra Halt gemacht. Alle sagten uns, dass das nichts Spannendes ist. Laut Reiseführer soll man diese Warnungen aber in den Wind schlagen.</p>
<p>Ausser dem wirklich schönen Parlamentsgebäude haben wir auch nicht viel entdeckt. Für Kunstliebhaber und Museumsgänger mag Canberra wohl mehr zu bieten haben, aber für uns nicht.</p>
<p>Auf dem Weg zur Küste besuchten wir Goulburn, die Schafstadt für Merino-Wolle und die Wasser führenden Fitzroy Falls. Ein Wasserfall von 80m Höhe in einem fotogenen Tal. Wir wanderten bis zum letzten Aussichtspunkt, wo wir den Wasserfall und seine Umgebung in seiner ganzen Schönheit bewundern konnten.</p>
<p>Weiter ging es bis zur Küste, wo wir in Kiama Halt machten. Eine schöne Ortschaft am Meer mit einem tollen Naturschauspiel &#8211; Blowholes. Blowholes sind Tunnels, die das Meer in die Küste gräbt. Manchmal ziemlich weit. Dann fällt irgendwann die Decke runter und mitten auf der Wiese hat es Meer.</p>
<p>Hier hat sich das Wasser durch Lavagestein gebohrt (nicht allzu weit)und wenn die Strömung richtig kommt, dann gibt das eine bis zu 60 m grosse Fontäne. Wie ein Geysir. Leider war die Strömung falsch, sodass da nichts passierte. Zum Glück gibt es noch ein Zweites, ein kleineres Blowhole, das dafür spritzte.</p>
<p>Hier haben wir auch ein bisschen Zeit für Tagebuch und Internet investiert.</p>
<p>Kurz vor Sydney haben wir noch in Botany Bay halt gemacht. Dort wo Captain Cook zum ersten Mal australischen Boden berührt und die Einheimischen in die Flucht geschlagen hat.</p>
<p>Und dann waren wir in Sydney. Wir haben wohl noch eine der letzten Betten im Zentrum (Kings Cross) buchen können, worüber wir sehr froh waren. Dafür ist es praktisch unmöglich, einen Parkplatz für 3 Tage zu finden. Schlussendlich stellten wir unser Auto in ein Parkhaus (3 Tage Auto parken kostet genauso viel, wie eine Nacht für uns beide&#8230;).</p>
<p>An unserem ersten Tag in Sydney erkundeten wir die Stadt zu Fuss. Von unserer Unterkunft wanderten wir via dem Botanischen Garten zum Opera House (inkl. Führung), weiter zum Viertel The Rock, Harbour Bridge (mit Brückenkopf-Besteigung, aber ohne 3.5 h Harbour Bridge Besteigung), St. Georg Street, Victoria Shopping Mall (die älteste), Town Hall, 1.75 Runden Monorail fahren, Chinatown erkunden und im Keller bei Chinesen Dumplings essen. Alles bei strahlendem Sonnenschein. Sky Tower haben wir für den nächsten Tag aufgehoben (leider).</p>
<p>Der zweite Tag war wirklich ein Jammertag. Bedeckt, kalt und alles wegen Karfreitag zu. Wir sind relativ spät los und haben die Lücken gefüllt. Nochmals botanischen Garten (mit einer riesigen Kolonie Flughunde (Vampire, die zu Dutzenden von Bäumen hingen), Rosengarten und geschlossener Orchideen-Halle) und geschlossene Hyde-Park Barracks. Somit gingen wir auf die Suche, wo denn was los sein könnte.</p>
<p>Wir landeten im Darling Harbour, wo ein sogenanntes Hoobla-Festival stattfand. Ein Strassenfest mit vielen Strassenkünstlern und Artisten, feinen Läden, wo man allerhand Naschen konnte. Daneben wollten wir noch in den Chinesischen Garten, der natürlich auch zu war. Stattdessen gingen wir ins IMAX und ins Starbucks, um uns von diesem langweiligen Tag wach zu kriegen..</p>
<p>Auf dem Heimweg suchten wir das nicht mehr existierende Hard Rock Cafe.</p>
<p>Haben wir erwähnt, dass es uns eigentlich gut geht? Abgesehen davon, dass Melly Mücken genauso anzieht wie Ecki (Melly: diese blöden Viecher fressen mich komplett auf &#8211; grummel).</p>
<p>Am dritten und letzten Tag sind wir mit dem Schiff nach Manly gefahren und zum North Point gewandert. Das ist der Aussichtspunkt bei der Hafeneinfahrt nach Sydney. Bei der Überfahrt hat es tüchtig geschaukelt.</p>
<p>Nach Bondi Beach hat es nicht mehr gereicht. Unserem Auto war langweilig und wir sind dann in ein Aussenquartier von Sydney gefahren und haben Peter, einen Arbeitskollegen von Melly, besucht. BBQ und geplaudert bis in alle Nacht hinein.</p>
<p>Am Ostermorgen plauderten wir weiter und konnten uns erst gegen Mittag loseisen. Wir machten noch einen Abstecher in die Blue Mountains.</p>
<p>Über die üblicherweise schöne Bells Line of Road kamen wir nach Blackheath und besuchten die Govett&#8217;s Leap und Evan&#8217;s Lookouts über das Grose Valley. Wir standen am Rand eines Plateaus und blickten in die Schluchten hinunter. Leider nicht so fotogen, da bedeckt. Wir sind nun in einem Gebiet, wo es ab und zu mal wieder regnet.</p>
<p>Vor 2 Jahren hat es hier scheinbar tüchtig gebrannt. Von oben war alles schön grün. Keine Anzeichen eines Brandes. Als wir aber ein bisschen wandern waren, sahen wir Bäume, die vor allem im unteren Bereich angesengt und verkohlt waren und daraus neue grüne Planzen sprossen. Irgendwie genial.</p>
<p>In Katoomba kamen wir in die Touristenmassen, die hier ihren Osterurlaub verbringen. Der Blick vom Echo Point in das Jamison Valley und auf die imposante Felsformation Three Sisters war schon cool.</p>
<p>Am Abend versuchten wir uns an Nachtbildern von den Three Sisters, wenn sie nicht gerade in aufsteigenden Nebelschwaden verschwanden.</p>
<p>Die Jenolan Caves haben wir am nächsten Tag besucht. Wir machten eine Führung zum Orient mit, eine Tour durch 3 grosse Hallen, wobei die Grösste mehr als 30 m hoch war. Der Führer hat mit seiner Begeisterung angesteckt. Sehr abwechslungsreiche und schöne Tour. Das war nur ein kleiner Teil dieses riesigen Systems, das an die 360 Eingänge hat (Kilometer wissen wir nicht).</p>
<p>Dann fuhren wir alles wieder zurück und quetschten uns in den Osterrückverkehr mit rein. Melly hat noch ein paar Schlupflöcher gefunden, sodass wir nicht allzu lange warten mussten und verliessen die Region Sydney um weiter in den Norden zu fahren.</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
<p>PS: Wir sind nun unterwegs Richtung Brisbane.</p>
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		<title>04 Mt Kosciuszko (14.-16.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/16/04-mt-kosciuszko/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir uns von Davids Eltern verabschiedet hatten, fuhren wir weiter Richtung Osten. Ziel: Mt Kosciuszko. Hinfahrt: 2 Tage. Auf dem Weg dahin sahen wir einen Teil des elend langen 90 Miles Beach. Dort ging uns auch fast das Benzin aus. Wir stellten sogar die Klimaanlage ab, wobei wir fast vor Hitze vergingen. Es ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns von Davids Eltern verabschiedet hatten, fuhren wir weiter Richtung Osten. Ziel: Mt Kosciuszko. Hinfahrt: 2 Tage.</p>
<p>Auf dem Weg dahin sahen wir einen Teil des elend langen 90 Miles Beach. Dort ging uns auch fast das Benzin aus. Wir stellten sogar die Klimaanlage ab, wobei wir fast vor Hitze vergingen. Es ging dann doch noch alles gut und wir bekamen in Sale frischen Stoff fast direkt aus dem Bohrloch.</p>
<p>Abgesehen davon viel Natur und einen ausgetrockneten Wasserfall. Wir haben bei so vielen Kanguruh-Schildern Ausschau nach ihnen gehalten, aber nichts gesehen. Die sind wahrscheinlich auch weggetrocknet. Immer nur Kühe, Schafe und Pferde.</p>
<p>In den &#8220;Bergen&#8221; war es dann etwas kühler. Mt Kosciuszko ist mit 2228m der höchste Berg Australiens. Es gab 2 mögliche Varianten ihn zu besteigen. Entweder mit dem Sessellift ab Thredbo hoch und 6 km laufen oder via Charlottes Pass 9 km. Wir wählten die Bergsteigervariante.</p>
<p>Also zottelten wir los und versuchten herauszufinden welcher dieser Erhebungen wohl Mt Kosciuszko sein könnte. Unser Weg ging stetig leicht bergan. Es ging immer weiter und weiter.</p>
<p>Irgendwann trafen wir auf das Ende der Touristenvariante, ein Weg gepflastert mit einem Gitterrost und vor uns erhob sich der kleine Gipfel.</p>
<p>Oben sahen wir dann richtige in blau getünchte Gipfel und Täler &#8211; dahinter. Da war die Höhe besser erkennbar und die Aussicht grandios.</p>
<p>Für den Rückweg wählten wir die längere Variante über einen benachbarten &#8220;Berg&#8221;. Der Weg war nun viel spannender und abwechslungsreicher. Wir wunderten uns über die verschiedenen Arten wie man einen Wanderweg gestalten kann. Stufen und normalen Schotterweg kennt man ja, aber mit grossen Steinplatten ausgelegten Weg, gepflasterten Weg, Gitterroste oder komische mit Schotter gefüllte Gummiwaben?</p>
<p>Jedenfalls schlauchte uns dieser 22 km lange Rundweg, wofür wir um die 6.5h reine Gehzeit brauchten.</p>
<p>Unser Auto hatte wieder etwas wenig Benzin und wollte nicht anspringen. (Wer rechtzeitig Tanken fährt hat nur keine Lust auf Abenteuer&#8230; Aber wer kann schon ahnen, dass das Benzin, das noch 170 km reichen soll, schon nach 30 km fast alle ist?) Der Wagen stand schräg am Berg und das restliche Benzin konnte wohl nicht richtig reinfliessen. Mit Hilfe von zwei anderen Frauen bewegten wir das Auto in eine andere Lage und plötzlich sprang er wieder an.</p>
<p>Wir übernachteten zum ersten Mal auf einem Campingplatz, wo es Känguruhs zuhauf gab. Da verstecken die sich also. Hätten wir auch früher darauf kommen können. Auch hörten wir das schöne Gelächter eines Kookaburras. Weniger schön ist das grässliche abschwellende Gekrächze der Raben.</p>
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		<title>03 Wilsons Promontary National Park (12.-13.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/13/03-wilsons-promontary-national-park/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hätten noch viel mehr in der Gegend sehen und z. B noch die Grampians besuchen können. Aber eigentlich wollten wir ja östlich von Melbourne die Küste hochfahren. Somit sind wir ziemlich direkt nach Melbourne zurück, haben die mautpflichtigen Strassen umfahren und sind Richtung Süden gefahren. Philipp Island mit ihrer touristischen Pinguinenshow liessen wir aus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hätten noch viel mehr in der Gegend sehen und z. B noch die Grampians besuchen können. Aber eigentlich wollten wir ja östlich von Melbourne die Küste hochfahren.</p>
<p>Somit sind wir ziemlich direkt nach Melbourne zurück, haben die mautpflichtigen Strassen umfahren und sind Richtung Süden gefahren. Philipp Island mit ihrer touristischen Pinguinenshow liessen wir aus.</p>
<p>Unser Ziel war Fish Creek, ganz in der Nähe des Wilsons Promontary National Park, wo Davids Eltern wohnten.</p>
<p>Auf dem Weg dahin suchten wir in Leongatha etwas Essbares, das nicht McDonalds, KFC oder Hungry Jacks (Burger King) ist. Einheimische empfohlen uns das Pub R.S.L., das wir so ausgesprochen in einem Wort überhaupt nicht verstanden.</p>
<p>Der Eingang war völlig unscheinbar. R.S.L. bedeutet Returned Soldiers League. Eine Veteranenvereinigung. Darin befanden sich ein Spielkasino, eine Bar, ein Restaurant und Versammlungsräume. Einige Exponate wie Bilder, alte Uniformen und anderes Zeugs gab es auch zu sehen. Jedenfalls assen wir viel zu viel für wenig Geld.</p>
<p>In Fish Creek suchten wir dann einige Zeit nach der richtigen Strasse bevor wir Davids Eltern fanden. Pitchmen street (so hatten wir es am Telefon verstanden) ist keine Strassenbezeichnung sondern eine Teerstrasse (Bitumen sollte es wohl heissen sollen&#8230;) und wir hätten nach dem Teer 800m auf Schotter fahren sollen. Englisch ist halt nicht gleich Englisch&#8230;</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir dann in den National Park gefahren und haben die herrlich Landschaft bewundert.</p>
<p>Gewandert sind wir auch und zwar auf dem Lilly Pilly Gully Rundweg mit einem Abstecher auf den Mt. Bishop. Wunderschöne Aussicht. Wir waren ja froh, dass wir im Wald gewandert sind, die Hitze war fast unerträglich.</p>
<p>Wieder an der Strasse wanderten wir in der brütenden Sonne zum Squeaky Beach. Schöner weisser Sandstrand, der so cool quietscht, wenn man auf ihm geht. Dort haben wir zum ersten Mal in der kalten Brandung gebadet und uns erfrischt.</p>
<p>Auf der Rückfahrt haben wir noch bei einem Flugfeld Ausschau nach Känguruhs gehalten, die es scheinbar zuhauf hier geben sollte.</p>
<p>Zuerst sahen wir nichts, aber dann entdeckten wir kleine Erhebungen, um die es sich bei näherer Betrachtung um grasende Wallabys (kleine Känguruhs) handelte. Dutzende Tiere waren da und wir freuten uns riesig.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Auto kreuzte ein Wombat unseren Weg. Ein knuffiges Beuteltier, dass bis zu 35 kg schwer werden kann.</p>
<p>Wir durften dann nochmals bei Davids Eltern übernachten, die uns mit einem feinen Essen überraschten.</p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
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		<title>02 Great Ocean Road (10.-11.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/11/02-great-ocean-road/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 21:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht unsere Australien-Tour los. Gleich um die Ecke war unser Autoverleih. Angekommen hiess es, unser Auto wäre noch nicht da. Es stecke noch im Stau. Also sind wir erst noch nebenan im Aldi (ja, den gibt es tatsächlich auch hier!) unseren Reiseproviant einkaufen gegangen. Endlich konnten wir gegen Mittag das Auto in Empfang nehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht unsere Australien-Tour los. Gleich um die Ecke war unser Autoverleih. Angekommen hiess es, unser Auto wäre noch nicht da. Es stecke noch im Stau.</p>
<p>Also sind wir erst noch nebenan im Aldi (ja, den gibt es tatsächlich auch hier!) unseren Reiseproviant einkaufen gegangen.</p>
<p>Endlich konnten wir gegen Mittag das Auto in Empfang nehmen. Irgendwie hatte der Wagen einen strengen Geruch und die Vermietung fand das auch. So bekamen wir ein anderes &#8211; in der höheren Kategorie. Wir haben nun einen Holden Commodore Combi. Unser Roadrunner. Darin können wir zur Not auch übernachten.</p>
<p>Den Stadtverkehr hat Ecki gut auf der linken Strassenseite überstanden und wir fuhren weiter zur Great Ocean Road.</p>
<p>Und da war auch das Meer. Wie schön aber auch kalt. Wir haben an vielen schönen Stellen Halt und Fotos gemacht. In einiger Entfernung auf einem Nachbarhügel (wir haben &#8211; erfolglos &#8211; versucht hinzukommen) sahen wir Känguruhs, aber die zählen wir noch nicht als gesehen dazu.</p>
<p>Übernachtet haben wir in einem schönen Backpackers und haben Salat gemacht und Pasta gekocht.</p>
<p>Am nächsten Morgen haben wir in nächster Nähe einen Schwarm weisser Kakadus gesehen und ausgiebig fotografiert.</p>
<p>Die Great Ocean Road windet sich südöstlich von Melbourne in zahlreichen Kurven die Küste entlang. Dabei gibt es herrliche Ausblicke aufs Meer. Mal steil, mal flach. Und dann noch mit interessanten Steinblöcken, wie den 12 Aposteln. Eine schöne Strasse.</p>
<p>An einer Strasse, die zu einem Leuchtturm führte, sahen wir in den Bäumen viele Koalas faul sitzen. Einige pennten wahrscheinlich. In Bewegung sahen wir jedenfalls keine.</p>
<p>Ausserdem durchwanderten wir noch einen Regenwald &#8211; mit all seiner Fauna und Flora gut beschrieben.</p>
<p>In Port Campbell fanden wir noch ein rares Plätzchen, bevor wir an der London Bridge (kürzlich zusammengebrochene Natursteinbrücke) den Sonnenuntergang genossen und auf die Pinguine warteten. Es war sehr windig und kalt und mit einer halben Stunde Verspätung wurden die ersten Pinguine im Halbdunkel auf den Strand geworfen. Süsse kleine Dinger, die gegen die Strömung ankämpfend ihren Weg zu den Nistplätzen suchten.</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_15"><p class='post-video'><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_15" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?kmlid=15" style="border: 0px; width: 500px; height: 300px;" name="Google_KML_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
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		<title>01 Flug und Ankunft Melbourne (08.-09.03.2008)</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2008/03/09/01-flug-und-ankunft-melbourne/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 21:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind gut in Melbourne gelandet. Wir hatten auf allen Strecken (Berlin &#8211; Frankfurt &#8211; Singapur &#8211; Melbourne) Sitze beim Notausgang bekommen. Platz genug um die Beine auszustrecken. Das ist fast wie ein Lotto-Sechser. In Singapur hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und wir wanderten in einem Teil des Flughafens herum. Erstaunlich, wie schön und ruhig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gut in Melbourne gelandet. Wir hatten auf allen Strecken (Berlin &#8211; Frankfurt &#8211; Singapur &#8211; Melbourne) Sitze beim Notausgang bekommen. Platz genug um die Beine auszustrecken. Das ist fast wie ein Lotto-Sechser.</p>
<p>In Singapur hatten wir 4 Stunden Aufenthalt und wir wanderten in einem Teil des Flughafens herum. Erstaunlich, wie schön und ruhig ein Flughafen sein kann. Zum Geniessen schön. Wir liessen uns auch kräftig bis zur Schmerzgrenze durchkneten.</p>
<p>In Melbourne landeten wir Morgens und somit hatten wir gleich einen ganzen Tag zum angewöhnen.</p>
<p>Kaum waren wir im Hotel, hat uns David (ein häufiger Gast bei Ecki in Interlaken) abgeholt.</p>
<p>Wir schlenderten durch die Strassen und die schönen Arkaden. Melbourne ist wirklich eine prächtige bunte Stadt.</p>
<p>Er zeigte uns auch seine Wirkungsstätte als Maler.</p>
<p>Am Ufer des Yarra assen wir in einer Food-Passage, wo es allerlei feine Sachen gibt, zu Mittag.</p>
<p>Anschliessend schauten wir am Fluss der Weltmeisterschaft im Wasserskislalom zu und besuchten den botanischen Garten, wo viele Trauungen durchgeführt wurden. Wir hätten uns eigentlich an der Bar bedienen sollen <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Abschluss fuhren wir schon halb schlaftrunken zum Strand von St. Kilda, wo wir Pinguine suchten und die Zehen ins kalte Wasser streckten.</p>
<p>Um 19:30 lagen wir bereits im Bett und holten den fehlenden Schlaf nach.</p>
<p>Am 2. Tag besuchten wir Chinatown und die restlichen Attraktionen in der Innenstadt.</p>
<p>In den Docklands fand ein Drachenbootrennen, ein Beautycontest für Girls und ein Wakeboardrennen statt. Alles rund um das Wasserfest. Nun ja, was Girls da zu suchen hatten, wissen wir nicht.</p>
<p>Beim Eureka-Tower trafen wir Claude und Fabienne, 2 Freunde von Ecki, die bereits seit Januar mit einem 4WD-Wohnmobil durch Australien kreuzten.</p>
<p>Wir genossen einige Stunden zusammen, schlenderten durch die Strassen, bewunderten die Aussicht vom Eureka-Tower, assen fein zusammen und schauten beim Wasserfest zu.</p>
<p>Dann trennten sich unsere Wege wieder. Sie fahren nach Tasmanien und wir zur Great Ocean Road.</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_26"><p class='post-video'><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_26" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?kmlid=26" style="border: 0px; width: 500px; height: 300px;" name="Google_KML_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
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		<item>
		<title>Fliegen mit Swiss &#8211; Schweiz  Weltweit</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2007/01/12/fliegen-mit-swiss-schweiz-weltweit/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 08:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kaum zu glauben. All die internationalen Fluggesellschaften haben Hubs, die sie mit Passagieren füttern müssen. Damit sie genügend Transit-Passagiere bekommen, versuchen sie aus dem Ausland mit günstigeren Tarifen Passagiere anzulocken. So z. B. fliegt meine Freundin über Zürich günstiger nach Thailand als ich direkt aus der Schweiz. Ich hab schon überlegt, ob ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/swiss.gif"  rel="prettyPhoto[82]"><img class="alignright size-medium wp-image-203" title="Swiss" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/swiss.gif" alt="" width="145" height="62" /></a>Es ist kaum zu glauben. All die internationalen Fluggesellschaften haben Hubs, die sie mit Passagieren füttern müssen. Damit sie genügend Transit-Passagiere bekommen, versuchen sie aus dem Ausland mit günstigeren Tarifen Passagiere anzulocken. So z. B. fliegt meine Freundin über Zürich günstiger nach Thailand als ich direkt aus der Schweiz. Ich hab schon überlegt, ob ich über Berlin zurück in die Schweiz und weiter nach Thailand fliegen soll.</p>
<p>Aber es geht auch in der Schweiz. Hätte ich nicht gedacht. Wenn du in Zukunft die Preise über die Website <a target="_blank" href="http://www.swiss.com/" >www.swiss.com</a> prüfst, flieg mal von Basel zur gewünschten Destination. Alle Flüge gehen über Zürich und zum Teil mit der Bahn. Aber die Preise sind viel günstiger als ab Zürich direkt.</p>
<p>Das kommt wohl daher, dass sie EasyJet in Basel direkt konkurrenzieren wollen. Sie zahlen sogar das Bahnticket und der Tarif ist dennoch billiger.</p>
<p>Eine fliegerische Perversion sozusagen.</p>
<p>Also, ich wünsche frohes herumjetten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CouchSurfing</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2006/10/31/couchsurfing/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 23:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher war ich auf meinen Reisen auch mit Servas unterwegs. Servas ist eine Organisation, die zum Ziel hat, die Völkerverständigung zu fördern. Das erreicht sie, indem Gastgeber den Gästen aus allen möglichen Ländern ein Bett zur Verfügung stellt, wo man als Gast ein paar Tage bleiben kann. Vorausgesetzt, der Gastgeber nimmt einen solange auf. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/couchsurfing.gif"  rel="prettyPhoto[81]"><img class="alignright size-medium wp-image-206" title="CouchSurfing" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/couchsurfing.gif" alt="" width="150" height="33" /></a>Früher war ich auf meinen Reisen auch mit <a target="_blank" href="http://www.servas.org/" >Servas</a> unterwegs. Servas ist eine Organisation, die zum Ziel hat, die Völkerverständigung zu fördern. Das erreicht sie, indem Gastgeber den Gästen aus allen möglichen Ländern ein Bett zur Verfügung stellt, wo man als Gast ein paar Tage bleiben kann. Vorausgesetzt, der Gastgeber nimmt einen solange auf.</p>
<p>Das Anmeldeverfahren basiert noch auf Papierbasis und man muss doch einiges Tun, um Kontakt mit den Gastgebern herzustellen. Aber was tut man nicht alles, um mit einheimischen Personen in Kontakt zu kommen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es schon Communities im Internet, die das Verfahren aufs Web brachte und so einen regen Zuspruch fanden. Mittlerweile mit über 100&#8217;000 Mitgliedern.</p>
<p>Dabei gibt es eigentlich 2 grosse Netzwerke:</p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.couchsurfing.com/" >CouchSurfing</a>, wo man weltweit auf die nächste Couch &#8220;surfen&#8221; kann.</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.hospitalityclub.org/" >Hospitality Club</a>, das mehr &#8220;erwachsen&#8221; wirkt</li>
</ul>
<p>Nun was heisst das. CouchSurfing hat eine sehr schöne und interaktive Oberfläche, wo es Spass macht, weitere Personen zu finden. Man kann einiges über sich preis geben und basisert auch auf Empfehlungen von anderen Personen.</p>
<p>Hospitality Club ist eine Zweckmässige Website wo man schnell und klar zu den Informationen kommt. Grafisch nicht so elegant wie Couchsurfing und mit Werbung bepflastert. Irgendwie muss man ja die Hosting-Kosten bestreiten.</p>
<p>Hinter CouchSurfing stecken einige Freaks und Freiwillige, die wahrscheinlich sehr viel Zeit in das Projekt stecken und die Site weiter ausbauen.</p>
<p>Ich bin nun in beiden &#8220;Clubs&#8221; dabei und hoffe auf reichlich Gäste, damit ich die Tradition meiner Familie fortfahren kann und alle Leute dieser Welt bei mir willkommen heissen kann.</p>
<p>Auf dem Platz Bern bin ich wohl nicht der einzige, aber ich hoffe, es kommen doch noch ein paar.</p>
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		<title>52 Calgary, zurück in die Schweiz</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2003/05/10/52-calgary-zurck-in-die-schweiz/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2003 21:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise 2002/2003]]></category>

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		<description><![CDATA[[08.05.2003] Vancouver -&#62; Calgary, Melissa In drei Tagen bin ich schon wieder zuhause. Wie die Zeit vergeht. Mit dem Bus fuhr ich zum Flughafen, wo ich rechtzeitig ankam und das Gepäck nach Calgary einchecken konnte. Ich war überrascht, wie viel Gewicht ich dabei hatte. Wo hab ich das alles her? Der Flug nach Calgary dauerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>[08.05.2003] Vancouver -&gt; Calgary, Melissa</h3>
<p>In drei Tagen bin ich schon wieder zuhause. Wie die Zeit vergeht.</p>
<p>Mit dem Bus fuhr ich zum Flughafen, wo ich rechtzeitig ankam und das Gepäck nach Calgary einchecken konnte. Ich war überrascht, wie viel Gewicht ich dabei hatte. Wo hab ich das alles her?</p>
<p>Der Flug nach Calgary dauerte nicht so lange und bald landete ich in Calgary. In Vancouver war es so schön warm, aber hier hatte war es kalt und noch stellenweise schneebedeckt.</p>
<p>Nachdem ich mein Gepäck geschnappt hatte, ging ich auf die Suche nach dem Bus, der mich in die Stadt bringen könnte. Die Schilder führten irgendwo ins Leere und da stand ich und wusste nicht, wo der Bus war. Doch da kam er plötzlich um eine Ecke auf mich zu. Hier war ja keine Haltestelle. Nun, Finger raus und er hielt freundlicherweise und lud mich auf. Kleine Information, wo ich umzusteigen hätte und wie das System hier funktioniert.</p>
<p>Irgendwo stieg ich auf den Zug um, der mich in die Stadt brachte.</p>
<p>Nun, wo könnte wohl die Jugendherberge liegen. Laut Karte direkt in der Nähe. Aber auf der Strasse, wo ich war, gab es nur eine Nummer. Die Querstrasse war nicht beschriftet. Und da es bedeckt war, fand ich auch nicht raus, welche Himmelsrichtungen vorherrschten.</p>
<p>Nach einigem herumirren fand ich die Koordinate, die ich auf der Karte abbilden konnte und fand die Jugi im Nu.</p>
<p>Nachdem ich eingecheckt hatte, war auch schon Melissa da. Melissa ist eine Chatkollegin von einem belgischen Pfadfinderfreund. Sie ist noch immer sehr stark in der Pfadiwelt engagiert, wie es hier üblich ist.</p>
<p>Wir fuhren zum Scoutshop von Alberta, wo sie mir den Werdegang eines Cubs und eines Scouts erklärte. Zudem erklärte sie mir all die Badges, die die Cubs und Scouts erreichen konnten. War noch interessant und spannend. Weiter gab es natürlich noch einige Kleidung, Krawatten und Outdoor-Gegenstände. Ich kaufte mir ein paar Sachen ein.</p>
<p>Nach dem Besuch des Scoutshops lud sie mich zum Nachtessen bei ihrer Familie ein. Sie wohnten in Airdrie, ausserhalb von Calgary. Ihr Ehemann ist zurzeit der Hausmann und sie haben 3 Kinder. Einige waren auch bei den Pfadfindern, aber scheinbar finden sie das nicht mehr spannend genug. Jedenfalls wohnten sie in einem schönen Haus, natürlich mit Highspeed-Internetanschluss.</p>
<p>Das Nachtessen war sehr fein und bevor sie mich zurück in die Jugendherberge brachte, besuchten wir noch ihr neues Zuhause, das am entstehen ist. Leider wurden in der Zwischenzeit Türen montiert und sie hatte noch kein Schlüssel. Aber es war schon schön. Ein schnuckeliges Haus inmitten einer grossen Dreckpfütze. Hier wird massiv gebaut.</p>
<h3>[09.-10.05.2003] Calgary -&gt; London -&gt; Zürich</h3>
<p>Heute ist mein letzter Tag auf meiner Weltreise. Ursprünglich hatte ich vor, noch den Zoo zu besuchen, der einer der grössten von ganz Kanada ist. Dort hätte ich dann all die Wildtiere gesehen, die ich verpasst hatte. Aber wie es scheint, bin ich der Schneebringer. Es schneite schon wieder. Absolut ungewöhnlich für sie.</p>
<p>Ach, wäre es doch endlich Abend. Hab genug.</p>
<p>Ich lief im Schneetreiben durch Calgary. Calgary ist gross geworden durch all das Öl und das Gas. Viele Glaspaläste und Shoppingcenters. Was ich cool fand, war, wenn man mal in einem Gebäude war, konnte man im ersten Stock durch Verbindungen von einem Gebäude zum anderen gehen. Das ist ganz praktisch. Besonders im Winter. Nie mehr kalt. Nun ja, den Ausgang zu finden, ist dann auch schwieriger.</p>
<p>Gegen 15 Uhr machte ich mich auf, mein Gepäck abzuholen und zum Flughafen zu fahren. Ich wollte frühzeitig sein, denn ich wollte mir noch einen Exit-Sitz ergattern.</p>
<p>Kurz vor 17 Uhr war ich am Flughafen und stellte mich in die grosse Kolonne, die auch nach London fliegen wollten. Als ich dann an der Reihe war, konnte ich gerade noch den allerletzten Exitsitz ergattern. Der Flug ist gerettet. Mein Gepäck wog 27 kg. 10 Kilo zuviel für meinen Geschmack.</p>
<p>Noch durch den Scanner (mit Schuhe ausziehen) und dann zum Gate und schon war ich im Flugzeug. Auch hier wollte niemand wissen, dass ich Kanada verlassen habe. Scheint eine Mode zu sein, nur den Einreisestempel im Pass zu haben.</p>
<p>Der Flug war recht angenehm. Wir flogen um 19 Uhr ab. Ich hatte genügend Platz, aber der Videoscreen war in der Mitte. Ziemlich anstrengend, so zu sehen. Aber egal, hauptsache Platz. Ich hatte ganz nette Stewardessen. Überhaupt ist das Personal von Air Canada jeweils überfreundlich. Scheinbar hatte man mein vegetarisches Menü nicht berücksichtigt. Aber man offerierte mir, noch eines zu wärmen. Das war mir recht. So ass ich mal den Salat bis dann der Teller kam. Wow, dass Teller war ja grösser als mein Tablett. Erste-Klasse-Essen. Find ich ja cool.</p>
<p>Und schon wurde es draussen wieder heller. Wo bleibt mein Schlaf? Mein Nachbar &#8220;ellbögelte&#8221; die ganze Zeit und drängte seinen Rücken zu mir, da er irgendwie schlafen wollte. Nun denn, versuchen wir es auch mal. Da ich jeweils erst gegen Mitternacht ins Bett ging, konnte ich jetzt natürlich nicht auf einen Schlag einschlafen. Als es dann gegen 1 und 2 Uhr zuging, wäre ich schon froh gewesen, etwas schlafen zu können. Tja, war wohl nix. Ohnehin wurde es nun lebendiger, da es nicht mehr lange nach London war und Draussen war es schon hell.</p>
<p>Um 3:30 Uhr (Lokal Londonzeit 10:30) landeten wir bereits in London Heathrow. Der Flug war gar nicht solange wie ich dachte. Bereits vor 5 Jahren war ich hier von meiner letzten Reise gelandet. Es war etwa gleich warm. Aber damals holte ich mir sofort eine Erkältung vom Temperatursturz von 48°C auf 20°C.</p>
<p>Auch vor 5 Jahren dauerte die Immigration nach England eine Ewigkeit. Ich war angenehm überrascht über die Anschrift &#8220;UK, EU &amp; Swiss&#8221;. Eine Minute später war ich drin. Find ich ja toll.</p>
<p>Ich schnappte mir mein Gepäck und suchte mir den Weg zum Busterminal. Ich musste für meinen Weiterflug mit Easyjet in die Schweiz den Flughafen wechseln nach London Luton. Mit dem Bus dauerte die Fahrt etwa 1.5 Stunden. Nun stand ich da um 13 Uhr und mein Flug ging erst um 17:40. Zeit, um noch etwas zu schlafen. Mit Schlafbrille und Ohropax setzte ich mich auf einen Sessel und versuchte zu schlafen. Irgendwie ging es so halbwegs, aber erholt war ich nicht.</p>
<p>Um 15:40 Uhr konnte ich einchecken. Eine riesige Schlange an einem einzigen Schalter. Ich dachte bei mir, dass die wohl jedes Kilo zuviel berechnen würden, da es sich ja um eine Billigfluglinie handelte. So nahm ich all die Bücher und sonstiges schweres Zeug und packte es in meinen kleinen Tagesrucksack. Mein Vorgänger hatte mit seinem Riesenkoffer Glück und ich hätte mir wohl keine Sorgen zu machen brauchen. Jedenfalls wog mein Rucksack nur 19 kg. Der Rest ist in meinem Tagesrucksack <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Mit Easyjet zu fliegen ist gar nicht so schlimm. Klar, es ist eng bestuhlt und fürs Trinken muss man bezahlen, aber schlimm war es nicht.</p>
<p>Ich lernte einen Schweizer kennen, der mir vor allem die Vorurteile gegenüber Südamerika nahm. Seine Reisegeschichten waren sehr spannend.</p>
<p>Bereits um 20:30 landete ich in Zürich. 10 Minuten zu früh. Im Gegensatz zu London war die Kolonne &#8220;Swiss, Efta und EU&#8221; die längere als &#8220;all passports&#8221;.</p>
<p>Ich schnappte mir mein Gepäck, ging durch den Zoll und wurde von meiner sehnlichst vermissten Freundin, die ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen hatte, willkommen geheissen.</p>
<p>Ich bin wieder in der Schweiz! Ach ist das schön!</p>
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		<title>51 Victoria, Vancouver</title>
		<link>http://www.zemp.ch/2003/05/07/51-victoria-vancouver/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2003 21:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise 2002/2003]]></category>

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		<description><![CDATA[[03.05.2003] Jasper -&#62; Vancouver&#8230; Es war noch immer bedeckt, aber es schneite nicht mehr. Heute Nachmittag wollte ich den Zug nach Vancouver nehmen. Ich hab mir noch gedacht, ich könnte heute morgen noch zum Whistlers Mountain hinauffahren. Aber er hatte so einen Wolkenhut, sodass es wohl keine gute Aussicht haben wird. So schrieb ich halt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>[03.05.2003] Jasper -&gt; Vancouver&#8230;</h3>
<p>Es war noch immer bedeckt, aber es schneite nicht mehr. Heute Nachmittag wollte ich den Zug nach Vancouver nehmen.</p>
<p>Ich hab mir noch gedacht, ich könnte heute morgen noch zum Whistlers Mountain hinauffahren. Aber er hatte so einen Wolkenhut, sodass es wohl keine gute Aussicht haben wird. So schrieb ich halt Tagebuch.</p>
<p>Kurz vor 13 Uhr kam der Shuttlebus, der mich nach Jasper bracht. Ich lernte Dan kenne, der auf der Rückreise von einem Praktikumsaufenthalt in Toronto war. Wir waren auf dem gleichen Zug, im gleichen Hostel, aber lernten uns erst bei der Abreise kennen.</p>
<p>Nachdem ich mich noch mit Lebensmittel eingedeckt hatte, wartete ich mit Dan am Bahnhof, dass man uns auf den Zug liess.</p>
<p>Zu uns stiess noch Yanya, eine Kollegin von Dan, die er auf der Hinreise kennen gelernt hatte.</p>
<p>Als das Gate öffnete, rannten wir zu den Economy Class Wagen, deponierten unser Gepäck auf den Sitzen und durchquerten schnurstracks einige Wagen, bis wir zum Skydome kamen, ein Doppelstockwagen. Wir ergatterten uns ein paar Sitze oben, wo wir eine herrliche Aussicht auf die Umgebung hatten. Der Skydome ist eine Glaskuppel, die über die normale Wagenhöhe reicht. Da es nur Dieselloks gibt, spielte die Höhe der Wagen keine Rolle.</p>
<p>Um 15:15 fuhr der Zug los, die 900 km lange Strecke nach Vancouver zurückzulegen.</p>
<p>Von der Kuppel hatte man wirklich eine tolle Aussicht. Schade, dass es Hochnebel hatte. Immerhin nur hoch. Vor bei an verschneiten Bergen, Flüssen, kleine Seen. Auch Wildtiere hatte es am Weg. Einige Elks und sogar einen schwarzen Bären hab ich gesehen.</p>
<p>Hin und wieder kreuzten wir einen Frachtzug, der in Canada mehr Priorität hat, als ein Passagierzug. Gezogen von 3 bis 4 Loks mit mehr als 100 Wagen. Jeder Wagen beladen mit bis zu 2 Containern. Endlose Schlangen. Unser Zug war mit 31 Wagen auch nicht gerade kurz.</p>
<p>Irgendwann stellten wir noch die Uhr um eine Stunde zurück und gegen 21 Uhr machte ich mich auf den Weg zu meinem Sitz. Ich hab mir einen Sitz bei der Toilette und beim Abfalleimer sichern können. Nicht das ich scharf darauf bin. Aber hier hatte es viel Platz für Gepäck und meine langen Beine. Ich legte meinen Rucksack vor mich hin, Sitz zurück und hatte ein mehr oder weniger komfortables Bett.</p>
<h3>[04.05.2003] -&gt; Vancouver -&gt; Victoria, Dan&#8217;s Family</h3>
<p>Bereits um 5:30 wurde ich von der energetischen Zugsbegleiterin geweckt, die herumscharwenzelte und aufzuräumen begann. Da half kein Ohropax mehr.</p>
<p>Gegen 8 Uhr kamen wir in Vancouver an. Dann lebt in Victoria auf Vancouver Island. Das war die Gelegenheit, anstatt lange suchen zu müssen und herausfinden, wie was funktioniert.</p>
<p>Ursprünglich hab ich gedacht, dass ich zuerst in Vancouver bleibe und dann nach Victoria gehe und wieder zurück. Aber das haut dann mit der verfügbaren Zeit nicht mehr hin.</p>
<p>Yanya kam auch mit, nur für ein paar Stunden, um dann wieder zurück nach Vancouver zu kommen und morgen wieder auf eine Tour durch die Rocky Mountains zu gehen, woher sie heute gerade gekommen ist. Eine komische Reiseplanung.</p>
<p>Nun denn, wir nahmen den Skytrain, steigen auf einen Bus um und 2 Stunden später waren wir am Ferry-Terminal.</p>
<p>Die Überfahrt dauerte 1.5 Stunden. Es war bewölkt und regnerisch. Wir haben sogar Hoheitsgewässer der Vereinigten Staaten überquert. Washington liegt gleich daneben.</p>
<p>In Swartz Bay (30 km von Victoria) wurden wir von Dans Vater abgeholt. Anstatt nach 4 Monaten alleine zurückzukommen brachte er noch 2 Freunde mit.</p>
<p>Bei ihnen zuhause nahmen wir eine Tasse Kaffee bevor Dan uns mitnahm Victoria zu zeigen. Der Countdown für Yanya tickte.</p>
<p>Zuerst checkte ich in der Jugendherberge ein. Eigentlich hätte ich auf eine Kollegin treffen sollen, die mir in Neuseeland bereits 3 Mal über den Weg gelaufen ist. Im Mail las ich dann, dass sie mehr im Norden unterwegs ist und morgen abfliegt. Haarscharf verpasst.</p>
<p>Victoria ist eine schöne Stadt. Wir liefen am Hafen entlang, sahen viele Wasserflugzeuge und Boote. Der Bau des schönen Empress Hotels mit dem schönen Efeu beeindruckte mich. Hier könnte man einer Teezeremonie nach alt-englischer Tradition teilnehmen. Tee, Cream, Biscuits, Scones, Beeren etc. Mit $46 aber nicht ganz billig.</p>
<p>Nebenan das Parlamentsgebäude von British Columbia. Nicht Vancouver auf dem Land mit 2 Mio. Einwohner, sondern Victoria auf einer Insel mit 300&#8217;000 Einwohner ist die Hauptstadt.</p>
<p>Yanya kaufte sich noch ein paar Souvenirs bevor wir sie nach ihrem 3stündigen Victoria Aufenthalt wieder auf die Fähre brachten.</p>
<p>Ich war zum Nachtessen bei den Eltern von Dan eingeladen, was ich gerne annahm, obwohl ich zuvor grosse Bedenken bekundete, da Dan doch erst zurück gekommen ist und die Familie ihn vielleicht geniessen möchten ohne einen Fremden. Scheinbar machte es ihnen aber nichts aus. Es hat mir jedenfalls vorzüglich geschmeckt.</p>
<h3>[05.05.2003] Orcas</h3>
<p>Wow, blauer Himmel und Sonnenschein. Scheinbar bin ich doch nicht der Rainman (wahrscheinlich war Yanya das Raingirl <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wo soll ich heute anfangen? Victoria hat soviel zu bieten.</p>
<p>Ich lief durch die vielen schönen Strassen und bewunderte die schönen Bauten. Die haben sogar ein kleines Chinatown. Was ich aber nicht begriff, warum die Löwen dann spiegelverkehrt standen, wie ich es eigentlich von China gewohnt war? Die Chinesen müssten das doch wissen.</p>
<p>Ich ging zum Beach, wo es zwei grosse Kreuzfahrtschiffe hatte (scheinbar auch eines mit amerikanischen Studenten, die auf dem Boot Unterricht haben und eine Weltreise machen). Von hier hat man einen guten Überblick über die Meerstrasse und gegenüber war bereits Amerika.</p>
<p>In der Nähe hatte es eine Tauchbasis. Scheinbar ist die Gegen hier wirklich sehr schön zu betauchen. Leider machen sie nur Weekendtrips und unter der Woche könnte ich morgens im Breakwater am Hafen einen Tauchgang machen.</p>
<p>Ich wollte noch die Orcas sehen, die hier leben. Ich buchte eine Waltour, die zu ihnen hinausfährt.</p>
<p>Eingepackt in einen dicken Overall liefen wir zum Hafen hinunter. Wir sahen aus wie Teletubbys.</p>
<p>Wir bestiegen ein Zodiac, ein extrem pferdestarkes Gummiboot mit festem Boden. Das wird eine heitere Fahrt.</p>
<p>Wir bretterten 45 Minuten lang die Küste entlang. Die Wirbelsäule lässt grüssen. Es hatte ziemlich Wellengang. Meine Nachbarin bekam recht viel Salzwasser ab.</p>
<p>Dann fanden wir sie auch. Es gibt 3 Communities von Orcas hier an der Küste. Diese hier jagen vor allem Fisch.</p>
<p>Wir fuhren mit Boot in ihren Weg und stellten den Motor ab. Motorenlärm mögen sie scheinbar gar nicht. Würde ich auch, wenn 150 Boote im Hochsommer um mich herum kurven würden. Jetzt hatte es nur 10.</p>
<p>Dann sahen wir sie. Sie kamen langsam näher. Etwa 10 Orcas schwammen nebeneinander an uns vorbei.</p>
<p>Wir fuhren in einem grossen Bogen wieder an die Spitze und hofften auf eine Nahe Begegnung. Ein Segelboot, das mit Gästen herumfährt hatte einen tollen Platz und die Orcas schwammen direkt daneben. Wäre wahrscheinlich gemütlicher gewesen für mich und ich wäre mal wieder segeln gewesen.</p>
<p>Die Orcas schwammen an uns vorbei. Man sah nur die grosse Rückenflosse mit ab und zu einem bisschen Oberkörper. Der Vater des Clans war riesig. Keiner der Orcas konnte sich jedenfalls zu Sprüngen durchringen. Scheinbar waren sie sauber genug.</p>
<p>Das war’s dann auch schon. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch ein paar Biber und Seehunde. Bei den Biber sahen wir einen Bald Eagle aus nächster Nähe. Das war schon was Besonderes. Heroisch und majestätisch.</p>
<p>Auf der Rückfahrt bekam ich dann das meiste Wasser ab, wurde aber innen nicht ganz so nass wie meine Nachbarin.</p>
<p>Am Abend speiste ich noch in einem veganischen Buffet Restaurant. War vorzüglich. So viele feine Speisen.</p>
<h3>[06.05.2003] Victoria -&gt; Vancouver</h3>
<p>So, die Zeit wird knapp. Zeit, wieder nach Vancouver zurückzufahren. um noch was von diesem Ort zu sehen.</p>
<p>Leider verpasste ich den öffentlichen Bus, der zur Fähre fuhr um wenige Minuten. Ich hatte aber keine Lust, zwei Stunden bis zur nächsten Fähre zu warten. So kaufte ich mir ein Ticket bei einem Touroperator, der von Victoria via Fähre nach Vancouver fährt.</p>
<p>Im Gegensatz zur Hinfahrt, hatte ich auf der Fähre nun bestes Wetter. Wirklich schön, wie das Boot zwischen den vielen kleinen Inseln hindurch fährt.</p>
<p>Vom Hafen bis in die Stadt dauerte es fast eine Stunde. Am Bahnhof wartete ich auf den Shuttle der Jugendherberge. Nach einer Viertelstunde kam er dann auch schon. Anstatt uns zuerst in der Stadt abzuladen fuhr er aus der Stadt hinaus zu einer anderen Jugendherberge, wo niemand hin wollte. Von der Jugi wollte aber niemand in die Stadt. So hatte ich eine kleine Stadtrundfahrt bevor ich im Zentrum eincheckte.</p>
<p>Eigentlich hatte ich vor, noch so viel wie möglich zu sehen, aber ich wollte noch meine morgige Fahrt nach Calgary sicherstellen.</p>
<p>Nach einigem hin und her, Internet und Überlegungen ging ich ins Reisebüro für Studenten. Hier offerierte man mir ein Flugticket nach Calgary für CAD 104 ohne Taxen. Alles wird hier ohne GST (MWST) angegeben. Ein Busticket kostet CAD 110 und dauert 15 Stunden. Das Flugticket nehme ich. Die Überraschung war aber, dass noch weitere Taxen hinzukamen wie Flughafentaxen. Wieder mal reingefallen. Macht nichts, immer noch günstig genug.</p>
<p>Nun machte ich mich auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Bei der Anfahrt war ich beeindruckt von den Wolkenkratzern vor der Bergkulisse. Die hab ich bei meiner Ankunft vor zwei Tagen gar nicht gesehen.</p>
<p>Im Zentrum hatte es einige grosse Shoppingcenter. Aber ich fand das Kaufpreisniveau nicht billiger als in der Schweiz. Kauf ich besser in der Schweiz ein. Hab sowieso zuviel Gepäck dabei.</p>
<p>Im Chinesenviertel besuchte ich das schmalste Bürogebäude laut Guinnessbuch. Einem Chinesen wurde sein ganzes Land bis auf einen kleinen Rest von 1.8 m enteignet. Er aber baute zum Trotz das schmalste Gebäude (mit ausladenden Fenstern, die auf den Gehsteig hinausreichten) der Welt.</p>
<h3>[07.05.2003] Vancouver, IMAX, Aquarium, Public Library</h3>
<p>Heute ist grosser Erkundungstag. Es gibt viel zu sehen. Mit der Tagesstreckenkarte fuhr ich in die Nähe des Stanley Park, ein 405 Hektar grosser Park mit schönen Spazier- und Velowegen. Mein Ziel war das Vancouver Aquarium, eines der grössten Aquarium der Welt mit tausenden von Fischen u. a. Delphine, Robben, Seelöwen, Haie und sogar Wale.</p>
<p>Schon durch den Park hörte ich das Geschrei von Schulklassen die vom Aquarium kamen oder hingingen. An der Kasse erfuhr ich, dass noch einige angekündigt waren. Nach dem Mittag würde es ruhiger sein. Also ging ich wieder, um zuerst noch das IMAX zu sehen bevor ich wieder zurückkam.</p>
<p>Im IMAX, das im Stadtzentrum liegt sah ich mir Bugs Life an. Eine riesige Leinwand und mit Spezialbrillen erlebte ich das Leben der Käfer, Raupen und anderem Getier in 3D. War noch schön, wie sich die kleine Raupe in einen Schmetterling verwandelte.</p>
<p>Nach dem Kino ass ich in einem Vegi-Restaurant zu Mittag. Soviel ich wollte. Mal wieder genug Kalorien und andere Baustoffe, die ich bisher vernachlässigte.</p>
<p>Wieder zurück im Aquarium hatte es schon viel weniger Leute, sodass ich die Ausstellung richtig geniessen konnte. Von den vielen kleinen Rifffischen bis zu Muränen und Haie hatte es allerhand zu sehen. Es hatte auch eine Spezialausstellung über die heimische Faune und Flora. Hätte nicht gedacht, dass es da soviel zu sehen gibt. Eine weitere Spezialausstellung thematisierte den südamerikanischen Amazonas. Ein künstlicher Regenwald in dem es jede Stunde einmal schüttet hatte es auch. Mich beeindruckte aber ein 2.5 m langer Riesenfisch. Hab den Namen leider schon wieder vergessen, aber es war ein schönes Tier.</p>
<p>Draussen hatte es ein Becken für Delphine, Seelöwen, Seehunde und sogar für Belugawale. Bei jedem Becken konnte man Treppen hinuntersteigen und hinter einer Glasfront die Tiere beobachten.</p>
<p>Kurz vor Schluss gab es noch eine Show mit den Belugawalen. Die sind ja so was von schön. Nicht wie bei anderen Fischen wo der Kopf mit dem Körper verschmolzen ist, haben Belugawale einen Kopf, den sie vor und zurück, sowie seitlich bewegen können. Wie wir. Die Kinder hatten ihren Spass, wenn die Belugas auf Befehl, das Publikum bespritzte.</p>
<p>Dann fuhr ich wieder zurück in die Stadt und besuchte die öffentliche Bibliothek, die dem römischen Colloseum nachgebaut wurde. Die Architektur war sehr schön.</p>
<p>Ich setzte mich auf eine Bank, studierte in meinen Broschüren und hatte langsam den Eindruck, es wäre an der Zeit nach Hause zu gehen. Gestern hatte ich noch das Gefühl, dass meine kommende Rückreise in die Schweiz wie ein weiterer Halt auf einer noch längeren Reise ist. Heute hatte ich genug. Ist Zeit, dass ich nach Hause komme.</p>
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